Truppführerprüfung im KBI-Bereich Bad Kötzting

13.06.2026
Ausbildung
21 Nachwuchskräfte aus den Feuerwehren Arrach, Bad Kötzting, Lam und Zandt absolvierten am Samstag die Abschlussprüfung zu Modularen Truppausbildung.

Damit endete für diese Aktiven die mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmende Grundausbildung und befähigt diese etwa zum Besuch weiterführender Lehrgänge an den Feuerwehrschulen.

Im Feuerwehrzentrum Bad Kötzting hatten die Prüflinge dazu beginnend einen Fragebogen als schriftliche Prüfung auszufüllen und zu beantworten. Dann schloss sich die Praxis an bei der es galt truppweise Einzelaufgaben zu absolvieren. So galt es etwa die Funktion von Wassersaugern, Hebekissen oder Tauchpumpen einschließlich der richtigen Vornahme im Einsatz – und Übungsbetrieb zu erläutern.

Abgeschlossen wurde der Prüfungstag mit einer Gruppenaufgabe. Aus den zwei Sektoren Brand oder Technische Hilfeleistung hatten die Gruppen jeweils eine nach erfolgter Auslosung zu absolvieren. Beim simulierten Brandeinsatz galt es neben dem Aufbau einer Wasserförderung vom Hydranten zum Löschfahrzeug und von diesem weiter zu einem angenommenen Brand Druckleitungen samt Armaturen aufzubauen und diesen zu löschen sowie auch eine öffentliche Straße abzusichern.

Bei der Technischen Hilfeleistung galt es zu Nachtzeiten bei einem Verkehrsunfall ohne eingeklemmte Person tätig zu werden. Neben dem Betreuen der verletzten Person war hier unter anderem die Absicherung der Straße und der Aufbau einer Beleuchtung gefragt. Bei beiden Übungsabläufen wurde von der meldenden Feuerwehr der Gruppenführer, Maschinist und Melder gestellt und wurde nur die Arbeit des jeweiligen Trupps bewertet.

„Ihr seid die Garanten für Hilfe“ so Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer an die Prüflinge nach dem erfolgreichen Absolvieren dieser Prüfung. Unisono mit Kreisbrandmeister Alexander Beier dankte er den Aktiven aus den vier Feuerwehren, dass sie sich zusammen mit ihren Ausbildern und Kommandanten in der jeweiligen Heimatfeuerwehr auf diesen Abschluss vorbereiteten und die Aufgaben mit Bravour meisterten. Mit diesem Abschluss steht den Aktiven nunmehr der Weg für weitere Lehrgänge an den Staatlichen Feuerehrschulen oder regionalen Ausbildungsveranstaltungen der Kreisbrandinspektion frei.

“Macht Werbung für diese Ausbildung“ so die beiden Führungskräfte einen Wunsch äußernd nachdem sich daran nur wenige der 34 Feuerwehren des Inspektionsbereiches beteiligen. „Es ist nicht so aufwändig dies zu schaffen“, so die Beiden auf diesen Ausbildungsabschluß blickend.

Im Anschluss überreichte Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer zusammen mit den Kreisbrandmeistern Florian Heigl, Konrad Kellner, Alexander Beier und Richard Richter die Urkunden an die Teilnehmer.