Taktikschulung für Zug- und Gruppenführer

Termine

  • KBM-Bereich 2/4: 25.01.2022
  • KBM-Bereich 3/4: 08.02.2022
  • KBM-Bereich 5/4: 22.02.2022
  • KBM-Bereich 2/1: 08.03.2022
  • KBM-Bereich 3/1: 22.03.2022 Verschoben
  • KBM-Bereich 4/1: 05.04.2022 Verschoben
  • KBM-Bereich 5/1: 26.04.2022
  • GSG-T KBI 4:        27.04.2022
  • GSG-T KBI 4:        28.04.2022
  • KBM-Bereich 6/1: 10.05.2022
  • KBM-Bereich 2/2: 24.05.2022
  • KBM-Bereich 3/2: 21.06.2022
  • KBM-Bereich 4/2: 05.07.2022
  • GSG-T KBI 6:        12.08.2022
  • GSG-T KBI 6:        13.07.2022
  • KBM-Bereich 5/2: 19.07.2022
  • KBM-Bereich 6/2: 13.09.2022
  • KBM-Bereich 2/3: 27.09.2022
  • KBM-Bereich 3/3: 11.10.2022
  • KBM-Bereich 4/3: 25.10.2022
  • KBM-Bereich 5/3: 08.11.2022

 

FwESI

Der Landkreis Cham hat mit der virtuellen Gruppenführerschulung Neuland betreten. Zusammen mit der Universität Kassel und den Feuerwehrschulen wurde 2018 das System "KATIE" (Katastrophen, Avatare, Technische Simulationen – in virtuellen Environments/Umgebungen) entwickelt und im Jahr 2019 bei der Taktikschulung bei uns eingesetzt.

Die Lagedarstellung erfolgt über das Programm „FwESI – Feuerwehr-Einsatzstellen-Simulation“ der Fa. Cininet, das aus "KATIE" (Katastrophen, Avatare, Technische Simulationen – in virtuellen Environments/Umgebungen) hervorgegangen ist. Zusammen mit der Universität Kassel und den Feuerwehrschulen wurde das System 2018 entwickelt und weiter verbessert. Der Landkreis Cham hat viele eigene Ideen und Lagen eingebracht und ist maßgeblich an der Weiterentwicklung beteiligt.

Eine Einführung in die Thematik erfolgt mittels einer Powerpoint-Präsentation. Mit Hilfe von Whiteboard-Skizzen und Videoclips werden die Szenen und Erkenntnisse zudem verdeutlicht. Das Simulationsprogramm ersetzt dabei die Lagedarstellung über die bekannten Planspielplatten, wobei eine erheblich detailliertere, realitätsnähere und dynamische Lagedarstellung möglich ist

Nach einer theoretischen Einführung und Wiederholung bereits gelernter Grundlagen aus dem Gruppenführer- und Zugführerlehrgang starten die "Planspiele". Das Simulationsprogramm ersetzt dabei die Lagedarstellung über die bekannten Planspielplatten, wobei eine erheblich detailliertere, realitätsnähere und dynamische Lagedarstellung durch die "Ich-Perspektive" möglich ist. So kann dann die Fahrzeugaufstellung, Erkundung, Befehlsgebung und die Einsatzstellenkommunikation geübt und vertieft werden. 

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Herstellers unter https://fwesi.de/

 

 

Lernziele

Taktikschulung für Gruppen- und Zugführer mit Wiederholung der Führungsgrundlagen, ggf. Vermittlung neuer Führungsgrundsätze mit einem Planspielen unter Verwendung eines softwarebasierten Simulationsprogramms.

 

Ansprechpartner

Das Ausbilderteam besteht zur Zeit aus folgenden Personen:

  • Jürgen Eder, FF Neuhaus
  • Michael Engl, FF Schorndorf
  • Johannes Graßl, FF Blaibach
  • Fachberater Bernhard Hatzinger
  • Markus Kolbeck, FF Dalking
  • Johannes Krüger, FF Roding
  • KBM Johannes Maier
  • KBM Norbert Mezei
  • Stefan Windmeißer, FF Waldmünchen/Ulrichsgrün

 

Schulungsabend

Themenschwerpunkte wie die vergangenen drei Jahre (Brandbekämpfung 2019, THL 2020, Gefahrgut 2021) werden nicht mehr gesetzt. Neu ab dem Jahr 2022 ist die Themenübergreifende Übung. Das bedeutet, es werden virtuelle Planübungen aus dem gesamten Einsatzspektrum durchgeführt. Die Technik verbessert sich auch stetig. Ein Vergleich zu den Anfängen ist mittlerweile kaum noch möglich.

Die Schulung richtet sich an alle Gruppenführer aus jeder der 190 Feuerwehren im Landkreis Cham. Denn jede Gruppenführerin und jeder Gruppenführer – egal ob TSA-/TSF-Ausstattung oder mit dem erweiterter Löschzug – kann in unerwartete Situationen kommen und muss im eigenen Schutzbereich als Einsatzleiter fungieren.

Die Schulung dauert etwa 3 Unterrichtseinheiten, das bedeutet ca. 2,5 Stunden. Pro Lehrgangstermin sind 12 Teilnehmer vorgesehen. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr in der Berufsschule Cham, Badstraße 23. Die Anmeldung erfolgt durch den Kommandanten nach der ausgefüllten Kostenübernahmeerklärung durch die Gemeinde beim zuständigen Kreisbrandmeister / Kreisbrandinspektor.