40 neue Ma­schi­nis­ten für Lösch­fahr­zeu­ge

27.10.2017
Über 40 neu ausgebildete Maschinisten für Löschfahrzeuge kann sich seit Mittwoch der Inspektionsbereich Furth im Wald/Hohenbogenwinkel freuen.

Durchgeführt wurde der Lehrgang am Feuerwehrzentrum Neukirchen b. Hl. Blut. In drei Wochen Ausbildungszeit bekamen die Teilnehmer, darunter auch zwei Damen und drei Teilnehmer aus dem Inspektionsbereich Bad Kötzting, das nötige Rüstzeug von Lehrgangsleiter Kreisbrandmeister Richard Richter und seinem Ausbilderteam vermittelt. Vielseitig sind die Aufgaben eines Maschinisten. Er ist Fahrer und zuständig für die Geräteentnahme. So muss der Maschinist dafür sorgen, dass das nötige Löschwasser über Pumpen zum Einsatzort gelangt oder die Stromversorgung sichergestellt ist. In den abendlichen Unterrichtseinheiten wurden diese Aufgaben theoretisch und praktisch durchgeführt. Aber auch Unfallverhütung, Straßenverkehrsordnung und Dienstvorschriften wurden intensiv besprochen, bevor am Mittwoch die schriftliche Prüfung erfolgte. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung waren auch die Kreisbrandinspektoren Mario Bierl und Andreas Bergbauer sowie Kreisbrandmeister Werner Bartl und die Ausbilder anwesend. Lehrgangsleiter Richter berichtete, dass seit der Einführung des Maschinistenlehrgangs 1994 über 2.200 Teilnehmer zu verzeichnen waren. Für ihn sei dieser Lehrgang ein sehr kurzweiliger, da die neuen Maschinisten sehr aufmerksam und interessiert mitgearbeitet haben. Richter gab den Neulingen noch auf den Weg mit, im Einsatzfall ruhig und selbstbewusst zu arbeiten. Abschließend dankte er besonders seinem Ausbilderteam. Dank galt auch den Kommandanten Werner Bartl und Bernhard Bachl sowie Gerätewart Stefan Schindlatz mit ihren Helfern für die Mithilfe und Gastfreundschaft im Feuerwehrzentrum Neukirchen b. Hl. Blut. Bevor man zur Zeugnisübergabe schritt, bedankte sich Kreisbrandinspektor Mario Bierl bei Richard Richter für die Übernahme der Ausbildung mit einem Präsent. Natürlich ging auch ein Dank an die Teilnehmer, die ihre Freizeit für den Feuerwehrdienst opfern.

 

Quelle: Chamer Zeitung