KBM-Jugendübung im Bereich 3/4: Feuerwehrnachwuchs überzeugt bei Vegetationsbrandübung

19.09.2026
Im Rahmen der diesjährigen Kreisbrandmeister-Jugendübung im Bereich 3/4 stellten die Jugendfeuerwehren am Samstag, dem 19.09., ihr Können bei einem anspruchsvollen Vegetationsbrandszenario eindrucksvoll unter Beweis. Insgesamt neun Feuerwehren nahmen an der Übung teil und zeigten dabei einen hohen Ausbildungsstand, große Motivation und hervorragende Zusammenarbeit.

Angenommen wurde ein Vegetationsbrand, bei dem die Wasserversorgung über den Löschweiher in der Ortsmitte von Walting sichergestellt werden musste. Die Jugendlichen übernahmen dabei zahlreiche Aufgaben, die auch im realen Einsatzgeschehen von zentraler Bedeutung sind. So gehörten das Kuppeln der Saugleitung, der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung sowie die koordinierte Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten zu den Übungszielen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Organisation des Bereitstellungsraums, dessen Leitung durch den Florian Weiding 55/1 übernommen wurde. Die Nachwuchskräfte bewiesen dabei organisatorisches Geschick und sorgten für einen reibungslosen Ablauf aller Maßnahmen.

Insgesamt kamen zwölf C-Rohre zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Die Feuerwehr Windischbergerdorf übernahm mit ihrem Mehrzweckfahrzeug die Verkehrsabsicherung. Darüber hinaus unterstützten die Lösch- und Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Windischbergerdorf und Weiding die Wasserversorgung und Brandbekämpfung über eine eingerichtete Wassergasse.

Beteiligt waren die Jugendfeuerwehren aus Rieding, Runding, Niederrunding, Pinzing-Friedendorf, Dalking, Kothmaißling, Windischbergerdorf, Weiding und Walting.

Inspektionsjugendwart Kai Vieth zeigte sich bei der abschließenden Besprechung beeindruckt von den gezeigten Leistungen. Besonders lobte er die strukturierte und saubere Arbeitsweise der Jugendlichen. Die Übung habe gezeigt, dass die Nachwuchskräfte bereits auf einem sehr hohen Niveau arbeiten und den Vergleich mit den aktiven Einsatzkräften nicht scheuen müssten. Hervorgehoben wurde insbesondere die professionelle Führung des Bereitstellungsraums. Gleichzeitig erinnerte Vieth daran, auch bei Übungen stets auf das vollständige Tragen der persönlichen Schutzausrüstung zu achten.

Ein besonderer Dank galt der Feuerwehr Walting, die die Übung vorbereitet und ausgearbeitet hatte. Ebenso sorgten die Gastgeber für die anschließende Verpflegung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auch Kreisbrandmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Miefanger zeigte sich mit dem Verlauf der Übung äußerst zufrieden. Die KBM-Jugendübungen seien „immer eine Bank“, da auf die Jugendlichen und die engagierte Jugendarbeit in den Feuerwehren jederzeit Verlass sei. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, auf den Wissenstest 2026 hinzuweisen und die Jugendlichen zur Teilnahme zu motivieren.

Zum Abschluss bedankte sich Kreisbrandmeister Anton Bierl bei allen beteiligten Feuerwehren, Betreuerinnen und Betreuern sowie den Jugendlichen für ihre hohe Einsatzbereitschaft und die starke Beteiligung. Besonders erfreut zeigte er sich über die große Teilnehmerzahl und das durchweg professionelle Auftreten während der gesamten Übung. Er ermutigte die Nachwuchskräfte zudem, der Feuerwehr und insbesondere der Jugendfeuerwehr auch weiterhin treu zu bleiben.

Die Kreisbrandmeister-Jugendübung in Walting machte einmal mehr deutlich, wie wichtig eine engagierte und gut ausgebildete Feuerwehrjugend für die Zukunft des Feuerwehrwesens ist. Mit Teamgeist, Fachwissen und großem Engagement bewiesen die Jugendlichen eindrucksvoll, dass sie bestens für ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet werden.