Herbstfest des KFV Cham: Ein Tag für die Gemeinschaft
Viele ehemalige Führungskräfte waren gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern dabei. So trafen aktive Feuerwehrführungskräfte auf ehemalige Wegbegleiter, langjährige Bekannte und Freunde, die der Feuerwehr auch nach ihrer aktiven Zeit verbunden geblieben sind.
Es sind nicht immer die großen Veranstaltungen, die in Erinnerung bleiben. Manchmal sind es die Nachmittage, an denen man einfach einmal Zeit füreinander hat, alte Bekannte wiedertrifft, miteinander lacht und bei einem guten Gespräch die eine oder andere Geschichte aus vergangenen Zeiten erzählt. Genau das machte das diesjährige Herbstfest des Kreisfeuerwehrverbandes Cham aus.
Der gemeinsame Nachmittag begann in Furth im Wald. An der Drachenhöhle begrüßte Kreisbrandrat Michael Stahl die Gäste und stimmte auf den gemeinsamen Tag ein.
Anschließend ging es hinein in die Welt des Further Drachen. Bürgermeister Sandro Bauer und Basti Bauer führten die Teilnehmer persönlich durch die Drachenhöhle und erzählten die Geschichte rund um den Further Drachen. Für viele war es dabei sicherlich nicht nur eine interessante Führung, sondern auch eine schöne Gelegenheit, die eigene Heimat einmal wieder aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.
Nach der Führung führte der Weg weiter zum Bräu nach Stachesried. Dort wurde aus dem gemeinsamen Ausflug endgültig ein geselliger Nachmittag.
Die Gespräche standen im Mittelpunkt. Man saß zusammen, tauschte sich aus und traf Menschen wieder, mit denen man teilweise schon viele Jahre verbunden ist.
Gerade das Wiedersehen mit den ehemaligen Führungskräften gab dem Herbstfest dabei eine besondere Note. Viele von ihnen haben über lange Zeit Verantwortung für die Feuerwehren im Landkreis Cham übernommen und zahlreiche Entwicklungen begleitet. Auch wenn manche dieser Aufgaben inzwischen schon einige Jahre zurückliegen, ist die Verbindung zur Feuerwehr geblieben. Und so gab es an diesem Nachmittag reichlich Gesprächsstoff – über die Feuerwehr von heute, aber sicher auch über gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen aus früheren Jahren.
Auch aus der Politik waren zahlreiche Gäste dabei. Die stellvertretende Landrätin Alexandra Riedl richtete ein Grußwort an die Anwesenden und sprach der gesamten Blaulichtfamilie ihren herzlichen Dank aus. Mit dabei waren außerdem die weiteren stellvertretenden Landräte Sandro Bauer, Michael Multerer und Martin Stoiber.
Dass Vertreter aus Politik und Feuerwehr an diesem Nachmittag gemeinsam an einem Tisch sitzen, miteinander reden und Zeit verbringen, ist dabei mehr als nur ein schöner Rahmen. Es zeigt auch die Nähe und den persönlichen Austausch, der den Landkreis Cham und seine Blaulichtfamilie auszeichnet.
Das Herbstfest hat damit genau das geboten, was solche gemeinsamen Veranstaltungen ausmacht: ein entspanntes Wiedersehen, gute Gespräche und Zeit für diejenigen, die sich sonst oft nur zwischen zwei Terminen oder bei einem Einsatz begegnen.
Denn Feuerwehr ist eben nicht nur Einsatz und Verantwortung. Feuerwehr ist auch Kameradschaft, Freundschaft und das Wissen, dass man über viele Jahre hinweg miteinander verbunden bleibt.
Vor allem aber war von Anfang an spürbar, dass es an diesem Tag nicht darum ging, einen Termin möglichst schnell abzuarbeiten. Niemand musste irgendwo eine Einsatzjacke anziehen, eine Übung vorbereiten oder einen Tagesordnungspunkt abarbeiten. Es ging einfach darum, gemeinsam unterwegs zu sein.
Der Kreisfeuerwehrverband Cham bedankt sich bei allen Gästen, die diesen Tag mit ihrer Teilnahme und vor allem mit ihrer persönlichen Art zu einem schönen Herbstfest gemacht haben.