14 Teilnehmer beim Social-Media-Workshop
Begrüßt wurden sie von Kreisbrandrat Michael Stahl und Kreisbrandmeister Christian Miefanger im Namen des Kreisfeuerwehrverbands Cham. Der Workshop wurde von Frau Stephanie Weyer von der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management geleitet.
Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie Feuerwehren soziale Medien sinnvoll, zielgerichtet und sicher einsetzen können. Dabei wurden zentrale Grundlagen vermittelt: Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Welche Inhalte eignen sich für Beiträge? Und auf welchen Plattformen – etwa Instagram, Facebook oder TikTok – ist eine Präsenz überhaupt sinnvoll?
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Unterscheidung zwischen rein informativen Beiträgen und Inhalten, die auch tatsächlich Aufmerksamkeit erzeugen und die gewünschte Wirkung erzielen.
Besondere Aufmerksamkeit galt zudem dem Thema Datenschutz. Gerade im Umgang mit Bildern, Videos und personenbezogenen Daten aus dem Einsatzgeschehen ist ein verantwortungsvoller Umgang unerlässlich. Die Teilnehmenden erhielten hierzu klare Hinweise, was erlaubt ist, wo Vorsicht geboten ist und wie Inhalte korrekt gekennzeichnet werden.
Neben theoretischen Grundlagen standen auch praktische Ansätze im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden entwickelten erste Ideen und Strategien für ihre eigene Social-Media-Arbeit. Dabei ging es unter anderem um die Planung regelmäßiger Inhalte, eine strukturierte Beitragsvorbereitung sowie die Herausforderung, auch im Ehrenamt eine verlässliche Kommunikation sicherzustellen.
Das Fazit des Tages:
Social Media ist weit mehr als nur das Veröffentlichen einzelner Beiträge. Richtig eingesetzt, bietet es Feuerwehren ein wirkungsvolles Instrument, um ihre Arbeit sichtbar zu machen, Nachwuchs zu gewinnen und die gesellschaftliche Wertschätzung für das Ehrenamt nachhaltig zu stärken.