Jugendgemeinschaftsübung im KBM Bereich Bad Kötzting

17. September 2022
Jugendfeuerwehr
Brand in einem Brotzeitraum eines holzverarbeitenden Betriebes, der sich ausweitet, war die Kernaufgabe für die Jugendlichen aus neun Feuerwehren des Kreisbrandmeisterbereiches Bad Kötzting. Engagiert und mit viel Spaß aber dem notwendigen Ernst arbeiteten die Nachwuchsfeuerwehrleute, begleitet von älteren Aktiven die anstrengenden Übungsinhalte ab.

Gegen 14 Uhr informierte Kreisbrandmeister Florian Heigl mittels Funkrufes die eingeplanten Feuerwehren von der Jugendgemeinschaftsübung in Grafenwiesen und beorderte die einzelnen Fahrzeuge zu dem Werksgelände nahe dem Weißen Regen.

Die von den beiden Jugendwarten der Feuerwehr Grafenwiesen, Andreas Amesberger und Markus Hartl, ausgearbeitete Übung verlangte von den Jugendlichen doch einiges an Einsatz und feuerwehrtechnischem Vermögen und Verständnis ab. So galt es aus dem nahen Weißen Regen eine Wasserförderung aufzubauen. Dazu wurde vor und in dem Werksgelände insgesamt vier Tragkraftspritzen postiert. Damit konnte das benötige Löschwasser entnommen und über teils bis zu 300 Meter lange Förderleitungen zu Feuerwehrfahrzeugen geleitet werden. Von diesen aus bereiteten die Jugendliche, immer unterstützt von älteren Aktiven die einzelnen Löschangriffe außerhalb und auch innerhalb des Gebäudes ab.

Die Körpersprache der Jugendlichen zeigte deutlich, dass diese mit viel Spaß aber auch den nötigen Ernst ihre Aufgaben annahmen und abarbeiteten. Zu Tage kam dabei auch die Ausbildung in den einzelnen Jugendgruppen. Jeder der Nachwuchsfeuerwehrleute verstand es das Schlauchmaterial richtig zu verlegen oder auch die entsprechenden Armaturen einzubauen und zu verwenden. Mit in das Szenario eingebunden auch die Drehleiter aus Bad Kötzting über die neben den erdgebundenen Löschmaßnahmen auch von oben gelöscht werden konnte. 

Folgerichtig dann auch das Fazit nach gut 90 Minuten Gemeinschaftsübung. Unisono stellten Kreisbrandmeister Florian Heigl, Inspektionsjugendwart Christian Miefanger und auch Bürgermeister Josef Häring bei der Abschlussbesprechung in den Mittelpunkt, dass hier konzentriert und mit viel Spaß an der Sache gearbeitet wurde. Alle drei waren sichtlich stolz auf die gezeigten Leistungen und hoben deutlich heraus, dass hier die Zukunft der freiwilligen Feuerwehr am Werk war.

Abschließend stellte Max Engelhart kurz die Historie der früher stark in die Zündholzherstellung eingebundenen Fa. Allemann vor und bedankte sich, dass das Werksgelände als Übungsobjekt auserkoren wurde.