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14. Februar 2020
Ausbildung
Drei Feuerwehrler aus dem westlichen Landkreis Cham - zwei aus Reichenbach, einer aus Michelsneukirchen - haben am Freitag in Österreich die Atemschutz-Leistungsprüfung des Bezirkes Ried im Innkreis abgelegt.

Was auf den ersten Blick doch recht ungewöhnlich erscheint, hat seinen Ursprung beim Patenschaftsfest der Feuerwehr Mainsbauern mit der Feuerwehr Eitzing aus dem Bezirk Ried im Juli vergangenen Jahres. Dabei entstand die Idee, bei der Prüfung mit einem Trupp, bestehend aus drei Feuerwehrlern, anzutreten.

Dass die Ausbildung und der Einsatz als Atemschutzgeräteträger schon kein Zuckerschlecken ist, dürfte jedem bewusst sein. Mit Atemmaske im Gesicht und einer bleischweren Flasche auf dem Rücken die vier vorgegebenen Stationen zu bewältigen, verlangte den drei Bewerbern aus dem Landkreis Cham alles ab. Die schriftlichen Aufgaben waren dabei noch vergleichsweise harmlos.

In einer vorgegebenen Zeitspanne musste anschließend die Atemschutzausrüstung angelegt werden. Ein Parcours als praktischer Einsatz war eine weitere Aufgabenstellung. An der vierten Station mussten die Luftflasche gewechselt und die Menge der verbrauchten Luft errechnet werden. Ferner wurden die Teilnehmer zu verschiedenen Spezialthemen aus dem Bereich Atemschutz befragt.

Das Abzeichen in Bronze händigte Abschnitts-Feuerwehrkommandant Bezirk Süd - vergleichbar mit einem Kreisbrandinspektor in Bayern - Jürgen Bauchinger und Bewerbsleiter Tobias Bachinger aus. Bauchinger wies darauf hin, dass sie das erste ausländische Team waren, die das Abzeichen nach neuen Richtlinien erwerben konnten.

Die Teilnehmer

Anna Schwägerl (Rohrführer) und Norbert Mezei (Truppführer) aus Reichenbach, Sebastian Laußer (Truppmann) aus Michelsneukirchen. Josef Schwägerl aus Furth im Wald übernahm die Atemschutzüberwachung.

 

Quellen:
Bild: N. Mezei
Text: A. Laube, Chamer Zeitung