14 neue Atemschutzträger

20. Oktober 2019
Ausbildung
14 junge Feuerwehrler, darunter auch drei Damen, aus neun Feuerwehren des Inspektionsbereiches Cham, haben in den vergangenen Wochen in der Atemschutzübungsstrecke in Furth im Wald einen Atemschutzlehrgang absolviert.

An sieben Abenden schulte Daniel Lechat als Lehrgangsleiter mit seinem Kollegen Christian Stauber von der Feuerwehr Furth im Wald die jungen Feuerwehrler in 28 Unterrichtseinheiten im Umgang mit dem Atemschutz.

„Ihr seid Menschen, die – wenn andere aus dem Gebäude laufen –, für diese ins Feuer gehen“, betonte Kreisbrandmeister Anton Bierl beim Lehrgangsabschluss und nannte die Atemschutzgeräteträger die „Speerspitze jeder Feuerwehr“. Er zollte in Anwesenheit des Kreisbrandmeisters Thomas Wittmann und der Kommandanten der Wehren den Lehrgangsteilnehmern großen Respekt, dass sie sich dieser Ausbildung unterzogen haben. Bierl stellte heraus, dass die Erfahrung bei Atemschutzeinsätzen das Wichtigste sei. Die Sicherheit jedes Einzelnen stehe im Mittelpunkt und Teamarbeit sei von großer Wichtigkeit, legte der Kreisbrandmeister seinen jungen Kollegen ans Herz.

„Schaut’s auf eure Sicherheit“, betonte auch der zuständige Kreisbrandmeister für Atemschutz, Christian Scheuer. Beim ersten Einsatz solle man sich nach Möglichkeit einem Kollegen mit viel Erfahrung anvertrauen. Scheuer rief dazu auf, keinen Helden zu spielen und nicht zu übertreiben. Wichtig sei, sich nun bei den Einsätzen zu bewähren. Der Atemschutz beinhalte viele Gefahren, deshalb seien Erfahrung und die Zusammenarbeit mit den Kollegen wichtig.

Bei vielen Einsätzen der Feuerwehr gehe es heute ohne Atemschutz nicht mehr. Ob Wohnungsbrand, Gefahrgutunfall oder auch Rettung von Personen aus brenzligen Situationen – überall müssen sich die Einsatzkräfte des Luftvorrates aus den Pressluftflaschen auf ihrem Rücken bedienen. Ohne Atemschutzgeräteträger sei das nicht zu bewerkstelligen. Deshalb verwies Scheuer darauf, sich vor dem Einsatz auch Zeit zu nehmen und zu überlegen, was gemacht werden müsse.

Im Landkreis biete die landkreiseigene Übungsstrecke in Furth im Wald beste Aus- und Fortbildung. Mit der neuen Strecke konnte die Qualität weiter gesteigert werden. Die beiden Kreisbrandmeister Christian Scheuer und Anton Bierl riefen die jungen Feuerwehrler auf, den Wehren treu zu bleiben und sich anderen Aus- und Fortbildungen zu unterziehen. Dank hatten sie für die Ausbilder Daniel Lechat und Christian Stauber parat. Lechat konnte erfreut feststellen, dass alle Teilnehmer die Prüfung mit gutem Erfolg bestanden haben. Er erinnerte, dass bei den Einsätzen eine Reihe wichtiger Regeln zu beachten sei, um sich nicht in Gefahr zu bringen. So sei nicht nur für den Kurs, sondern auch in Zukunft eine gute Kondition und Gesundheit gefragt. Alle waren sich einig, dass Atemschutzgeräteträger die härtesten Herausforderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr zu bewältigen hätten.

Neue Atemschutzgeräteträger:

FF Cham: Laura Boxhorn, Nina Neft, Fabian Reittinger, Michael Spitzhirn. 
FF Chameregg: Susanne Meier, Kevin Schall. 
FF Katzberg: Lukas Fenzl, Tobias Müller. 
FF Loibling-Katzbach: Stefan Simmet. 
FF Sattelbogen: Andreas Bücherl. 
FF Schorndorf: Matthias Habler. 
FF Traitsching: Maximilian Spießl. 
FF Weiding:Michael Haller. 
FF Willmering: Fabian Freier, Mathias Hausladen.

 

Quelle: Chamer Zeitung