Mit Güllefässern die Löschwasserversorgung ergänzen

8. Juli 2019
Info vom KBR
Landrat Franz Löffler und Kreisbrandrat Michael Stahl bitten die Landwirte, vorhandene oder freie Güllefässer mit Löschwasser zu füllen und bereitzuhalten.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Wald-, Wiesen- und Stoppelfeldbränden erheblich angestiegen. Erst am letzten Wochenende gab es mehrere Brände auf landwirtschaftlichen Flächen. Landrat Franz Löffler und Kreisbrandrat Michael Stahl bitten daher die Landwirte, vorhandene oder freie Güllefässer mit Löschwasser zu füllen und bereitzuhalten. Solche zusätzlichen Wasserreserven zu den bereits vorhandenen Löschwasservorräten bei den Feuerwehren können insbesondere bei Wald- oder Flächenbränden entscheidend dazu beitragen, den Brand schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Im Bedarfsfall können diese zusätzlichen Wasservorräte an schwer zugängliche Stellen herangefahren oder auf Anweisung der Feuerwehr direkt ausgebracht werden.

Die Güllefässer sollten ausschließlich mit Wasser aus fließenden Gewässern mit ausreichender Wasserführung befüllt werden. Hierfür sollten möglichst nur geeignete und gegebenenfalls mit dem Feuerwehrkommandanten abgestimmte Entnahmestellen benutzt werden, um die Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen nicht zu beeinträchtigen bzw. verschmutzen.

Eine Wasserentnahme aus Hydranten ist aus hygienischen Gründen grundsätzlich nicht gestattet. In Ausnahmefällen ist eine vorherige Abstimmung mit dem örtlichen Wasserversorger zwingend erforderlich.

In Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham bittet Landrat Franz Löffler die Landwirte, möglichst zeitnah nach dem Abernten der Felder mit der Stoppelbearbeitung zu beginnen, um so die Brandgefahr und Ausweitung bei Bränden wirksam einzuschränken.