14 neue A­tem­schutz­ge­rä­te­trä­ger neh­men Aus­bil­dungs­zeug­nis­se in Emp­fang

5. Oktober 2018
Ausbildung
14 Feuerwehrler stellten sich der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger und meisterten diese souverän. In der Rodinger Feuerwache durften sie ihre Zeugnisse in Empfang nehmen.

Verantwortung in hohem Maße übernehmen künftig 14 neue Atemschutzgeräteträger bei den Einsätzen ihrer Feuerwehren. Die entsprechenden Grundkenntnisse dafür eigneten sie sich bei einer zweiwöchigen, sicher nicht immer einfachen Ausbildung an. Dabei waren die Feuerwehrler unter den ersten, die die neue Atemschutzstrecke im Further Rettungszentrum durchlaufen, besser gesagt durchkriechen durften. Dort ist nämlich seit Jahrzehnten das Kompetenz- und Ausbildungszentrum für den Atemschutz im Landkreis Cham angesiedelt.

Auf entsprechend hohem Niveau sah diese Kreisbrandrat Mike Stahl, als er am Freitagabend in der Rodinger Feuerwache die Prüfungszeugnisse überreichen durfte, nachdem sich alle 14 Teilnehmer dem praktischen wie theoretischen Test gestellt hatten. Dass es dabei durchwegs positive Ergebnisse gab, führte Stahl unter anderem auf die Arbeit der beiden Ausbilder Marius Heinrichmeyer und Christian Stauber von der Feuerwehr Furth im Wald zurück.

Bemerkenswert sei, so der KBR, dass sich alle trotz Beruf und Familie dieser fordernden Ausbildung gestellt und diese bis zum Schluss durchgezogen hätten. Dennoch hatte Stahl auch nachdenkliche Zahlen aus der Statistik hervorgeholt. Die 1.200 bis 1.300 ausgebildeten Atemschutzgeräteträger im Landkreis Cham relativierten sich, wenn man bedenke, dass vor allem ältere Feuerwehrler regelmäßigere Gesundheitschecks absolvieren und jährlich die Übungsstrecke durchlaufen müssten, um unter Atemschutz an Einsätzen mitwirken zu können. Umso motivierter sollten die neu ausgebildeten Atemschutzgeräteträger ans Werk gehen und in ihren Heimatwehren als Multiplikator fungieren.

Die Grundkenntnisse hätten sie bei der Ausbildung erhalten, die Erfahrung müssen sie sich in den Einsätzen aneignen. „Nicht zu locker, aber auch nicht zu starr an die Sache herangehen“, riet Stahl abschließend, ehe er mit Kreisbrandinspektor Florian Hierl, Kreisbrandmeister Hubert Hofweber und Kreisbrandmeister Norbert Mezei sowie den Ausbildern die Zeugnisse überreichte.

 

Die Teilnehmer

FFW Roding: Matthias Aumer
FFW Pösing: Florian Bauer, Andreas Steinkirchner und Valentin Schmitz
FFW Walderbach: Daniel Humbs
FFW Zell: Michael Weinzierl
FFW Wald: Alexandra Bauer, Josef Bauer, Bettina Janker und Katharina Rimpler
FFW Siegenstein: Corinna Fichtl, Thomas Kaiser
FFW Ebersroith: Stefan Bauer
FFW Windischbergerdorf: Nico Leonhard.

 

Quelle: Chamer Zeitung