Covid-19

Aufgrund der Entwicklungen haben wir uns dazu entschlossen, eine eigene Informationsplattform online zu stellen, auf der wir alle Informationen gebündelt für alle Feuerwehren zusammenstellen.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren hat oberste Priorität. Aus diesen Gründen sind alle Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Corona gerade innerhalb der Feuerwehr besonders streng zu beachten!

 

Fragen und Antworten zum Umgang mit der Corona-Pandemie erhalten Sie auf der Homepage des LFV Bayern.

Wichtige Kontaktdaten  und weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des .

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Kreisbrandinspektion Cham

 

Wichtige Downloads

 

Wichtige Links

 

Robert Koch Institut -  www.rki.de

Blog des DFV mit aktuellen Infos vom Bundesfeuerwehrarzt - www.feuerwehrverband-blog.de

Bayer. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege - www.stmpg.bayern.de

Bayer. Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integrateion - www.stmi.bayern.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - www.infektionsschutz.de

Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) -  www.kuvb.de

 

Ihr Ansprechpartner

 

Kreisbrandrat Michael Stahl
Telefon: 09971 / 78 - 233
Mail: [email protected]

 

Informationen der Kreisbrandinspektion
(Chronologisch)

 

20. Oktober 2020 - 7-Tage-Inzidenz über 50 im Landkreis Cham - Wie gehen wir damit um?

Aufgrund der steigenden Corona Fallzahlen im Landkreis Cham und damit verbundenen 7-Tage-Inzidenz über 50 verweisen wir auf die Ampelregelung des LFV Bayern für den Betrieb der Feuerwehren.

Es gilt also folgendes:

  • Bei laufenden Lehrgängen erfolgt die Absprache der Vorgehensweise in enger Abstimmung mit dem Lehrgangsleiter und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion.
  • Neue Lehrgänge und Ausbildungen müssen wir einstweilig aussetzen.
  • Praktische Übungen sind auch einzustellen.
  • Terminierte Leistungsabzeichen sind mit der zuständigen Führungskraft der Kreisbrandinspektion abzustimmen, alle anderen Abnahmen sind einstweilig auszusetzen.
  • Besichtigung der Feuerwehren sind auszusetzen.
  • Die Teilnahme an Versammlungen, Dienstbesprechungen, Wahlen ist wenn dann nur mit einer Person der Kreisbrandinspektion zu besuchen.
  • Bei kirchlichen Veranstaltungen gilt das Konzept der Kirchen und ist soweit möglich.
  • Die Atemschutzübungsstrecke wird auch bis auf weiteres ausgesetzt.

Wie lange machen wir das nun so:

Die 7-Tage-Inzidenz muss an 7 Tagen in Folge unter 50 sein. Anschließend sind wieder Tätigkeiten der Stufe Gelb oder Grün möglich.

Natürlich ist jede Feuerwehr selbst verantwortlich, wie sie ihren Betrieb regeln, dennoch müssen wir als Kreisbrandinspektion hier auch auf die vorgegebenen Richtlinien verweisen.

gez.
Michael Stahl,
Kreisbrandrat

 

16. Oktober 2020 - Aktuelle Corona Entwicklung - Auswirkungen auf den Dienstbetrieb

Mitteilung des LFV Bayern:

Aufgrund der aktuellen Corona Entwicklung – man kann wohl sagen, dass uns die zweite Welle erreicht hat – empfehlen wir nach Abstimmung mit den Verbandsgremien, dem StMI und der KUVB für die Feuerwehren eine „Ampelregelung“ für den Übungs- und Ausbildungsdienst, wie sie auch von der bayerischen Staatsregierung beschrieben wurde. Dabei ist die 7-Tage-Inzidenz des eigenen Landkreises/kreisfreien Stadt maßgebend. Die  „Ampelregelung“ gilt dabei grundsätzlich immer unter der Voraussetzung, dass keine Infektionsfälle in der eigenen Feuerwehr vorhanden sind! In einem solchen Fall ist immer die individuelle Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt notwendig. Unabhängig von den folgenden Empfehlungen müssen immer die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung beachtet werden (https://www.stmgp.bayern.de/).

Unter Einhaltung der o.g. Verhaltensmaßregeln hoffen wir eine größtmöglich lange Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren sicherstellen können. Das erfordert von uns allen, besonders auch von den Führungskräften, eine vorbildliche Disziplin in der Umsetzung der Maßnahmen.

Lasst uns alle gemeinsam Vorbilder sein und so dazu beitragen, dass wir  gesund bleiben und einen zweiten Lockdown verhindern!

 

07. Oktober 2020 - 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 01.10.2020 die 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung erlassen. Im Zusammenhang mit dieser Verordnung wurden auch eine Checklisten für die Erstellung einer Schutz- und Hygienekonzepts (für Veranstaltungen) veröffentlicht. Beide Dateien sind oben im Downloadbereich bereitgestellt.

 

18. September 2020 - Wiederaufnahme Übungsbetrieb der Kreis-Atemschutz-Übungsstrecke

Nach dem allgemeinen Lockdown wollen wir „vorsichtig“ den Betrieb der Atemschutz-Übungsstrecke wieder aufnehmen. Es gilt weiterhin der Terminplan der bereits am Jahresanfang versandt wurde. Für einen sicheren Betrieb müssen wir aber einige Regeln zwingend vorgeben.

  • Jede Feuerwehr schickt zu ihren Terminen (jeweils Mittwoch-Abend und Samstag-Vormittag) nur 4 Mann.
  • Neben der notwendigen gültigen Untersuchung nach G 26.3 muss jeder Teilnehmer am Übungstag gesund sein, d. h. er verfügt über keine Symptome (Husten, Fieber, allgem. Krankheitsgefühl etc.).
  • Die eingeteilte Feuerwehr erscheint zur Uhrzeit, d.h. die 1. Feuerwehr um 18.45, die 2. Feuerwehr um 19.15, eine evtl. dritte Feuerwehr um 19.45 Uhr. Am Samstag dann analog 8.45, 9.15 und evtl. 9.45 Uhr.
  • Die Feuerwehr wartet vor der Feuerwache und wird abgerufen, der Kontakt mit anderen Feuerwehren ist zu vermeiden.
  • Es gelten die A-H-A Regeln: Abstand – Hygiene – „Atemschutz (Maske)“
  • Jeder Teilnehmer erhält eine persönliche FFP2/KN95 Atemmaske. Diese ist vor und nach der Übung zu tragen.
  • V. a. nach Ablegen des AT-Gerätes und der Atemschutzmaske ist diese Atemmaske sofort aufzusetzen.
  • Händedesinfektionsmöglichkeiten sind genügend vorhanden und sollen benützt werden.
  • Ebenso stehen Mittel für Flächen- und Gerätedesinfektion zur Verfügung.
  • Bei den Atemschutzgeräten (werden von der Übungsstrecke gestellt) werden stets neue (und hygienisch aufbereitete) Lungenautomaten zur Verfügung gestellt.
  • Das Personal der Atemschutz-Übungsstrecke trägt ebenfalls durchgehend FFP2/KN95 Masken)
  • Den Anweisungen des Personals bezüglich des Ablaufs ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Nach Übungsende erfolgt sofort die Rückfahrt zum Standort der jeweiligen Feuerwehr, ein Kontakt mit weiteren Feuerwehren ist zwingend zu vermeiden.

Sicher viele Vorgaben – aber in einer nicht einfachen Zeit. Dies stellt den Versuch dar zur Normalität zurück zu kehren. Bei z.Zt. ständig steigenden Infektionszahlen ist o. g. Ablauf aber äußerst wichtig um auf einer relativ sicheren Seite zu sein. Wir werden das Infektionsgeschehen im Landkreis aber ständig bewerten (KBR – Gesundheitsamt), sollte es notwendig sein, werden wir den Betrieb der Atemschutz-Übungsstrecke evtl. auch wieder-einstellen müssen. Für Rückfragen – Feuerwache 09973/801050 – E-mail: [email protected] oder KBM Atemschutz 0173/8617083

gez.

Scheuer
Erster Kommandant &
KBM Atemschutz-Gefahrgut
gez.

Stahl
Kreisbrandrat

 

07. September 2020 - Hinweise für den Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb der Feuerwehren ab dem 01. September 2020

Die Bayerische Staatsregierung hat mit der „Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ vom 19.06.2020 (6. BayIfSMV) weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Auch nach der 6. BayIfSMV gilt grundsätzlich ein allgemeines Abstandsgebot, nachdem jeder angehalten wird, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten sowie, wo immer möglich, einen Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist darüber hinaus stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

Es ist weiterhin zu beachten, dass die Feuerwehren zur kritischen Infrastruktur gehören und ein coronabedingter Ausfall einer Feuerwehr unbedingt vermieden werden muss.

Bei der Entscheidung über die Durchführung des Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetriebes sind weiterhin die regionalen Gegebenheiten, insbesondere die örtliche Entwicklung der Zahl der Infizierten, in die Überlegungen einzubeziehen. Beim Auftreten eines besonderen Infektionsgeschehens im Einsatzbereich der jeweiligen Einheit ist der Ausbildungs- und Übungsdienst sofort einzustellen; vor Wiederaufnahmen ist eine Abstimmung mit der zuständigen Gesundheitsbehörde erforderlich.

Aufgrund des derzeitigen Sachstandes sind seitens des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration für den Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb z.Zt. keine weiteren Lockerungen vorgesehen.

Die Stufe 3, angekündigt in den gemeinsamen Hinweisen zum Stufenplan des LFV Bayern und des KUVB mit Stand vom 11.05.2020, kann daher momentan nicht umgesetzt werden.

Die folgenden aufgeführten Hinweise der Stufe 2 gelten weiterhin:

  • Praktische Ausbildungen in Kleingruppen mit maximaler Gruppenstärke. Auch hierbei ist, sofern möglich, auf größtmögliche Sicherheitsabstände zu achten.
  • Übungen sind weiterhin vornehmlich im Freien durchzuführen.
  • Die Durchführung von Ausbildungen und Lehrgängen der aktiven Mannschaft und/oder Jugendfeuerwehr auch mit einzelnen Mitgliedern aus mehreren Feuerwehren eines Landkreises sind grundsätzlich wieder möglich.
  • Bei theoretischen Ausbildungen in geschlossenen Räumen ist je Teilnehmer ein Mindestabstand von 1,5 m vorzusehen. Die max. Teilnehmerzahl sollte in Räumen bis 50m² bei max. 15 Personen liegen. Insgesamt sollte auch bei größeren Räumen eine Teilnehmerzahl von max. 25 nicht überschritten werden. Auf Partner- oder Gruppenarbeit sollte verzichtet werden. Auf regelmäßige und ausreichende Lüftung sollte geachtet werden.
  • Während der Ausbildung bzw. Übung ist nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, insbesondere wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Umkleideräume und Sanitärbereiche (einschl. Duschen) sind unter Beachtung der Abstandsregelung (mind. 1,5 m Abstand) und zeitversetzt einzeln zu nutzen.
  • Kann übungsbedingt der Mindestabstand zeitweise nicht sicher eingehalten werden, sollte währenddessen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Entsprechende Handhygiene sowie Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in Armbeuge oder Taschentuch) ist zu beachten.
  • Die Anwesenheit bei Übungen und Einsätzen ist – ggf. übungsgruppen- bzw. fahrzeug- und funktionsbezogen – zum Zweck der Kontaktnachverfolgung für mindestens 14 Tage zu dokumentieren.

Was soll weiterhin unterbleiben bzw. auf was ist zu achten:

  • Erste Hilfe-Ausbildungen, Reanimationstraining sowie CSA-Ausbildung sollten weiterhin nicht stattfinden.
  • Nachbesprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich.
  • Besondere Vorsicht erfordert der Umgang mit benutzten Atemschutzmasken und Lungenautomaten bei Einsätzen und Übungen. Hier besteht eine Infektionsgefahr durch die Kontamination mit eventuell virenbelastetem Speichel.
  • Treffen der Kinderfeuerwehren sollten auch weiterhin unterbleiben.

Was könnte daher wieder auf örtlicher Ebene unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften durchgeführt und aufgenommen werden:

  • Leistungsprüfungen (Wasser, THL, Jugendleistungsprüfung und Jugendflammen) mit Abnahmen von einer Gruppe, zeitversetzt im Anschluss auch weitere Gruppen. Allerdings sollte im Anschluss auf den „gemütlichen Teil“ mit Abzeichenübergabe bis auf weiteres verzichtet werden.
    Die Abzeichenübergabe wird daher im Anschluss an die Prüfung erfolgen.
  • Praktische Ausbildungen in Gruppenstärke.
  • Praktische Ausbildung der Jugendfeuerwehr in Gruppenstärke.
  • Maschinisten- und Fahrerausbildungen, praktische Feuerwehrführerscheinausbildung nur wo die Theorieausbildung bereits abgeschlossen ist.
  • Praktische Übungen zur richtigen Benutzung des Digitalfunks.
  • Objekt- und Schutzbereichskunde.
  • und vieles mehr...

Was bedeutet dies für die überregionalen Aufgaben und Tätigkeiten der Kreisbrandinspektion im Landkreis Cham sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Cham:

  • Wiederaufnahme in kleinerer Gruppen der abgebrochenen Lehrgänge wie MTA oder Funkgrundlehrgang. Auch Vorbereitungen auf die MTA Abschlussprüfung sind wieder möglich.
  • Planung und Durchführung von überregionalen Aus- und Fortbildungslehrgängen in kleineren Gruppen (15-20 Teilnehmer).
  • Besichtigung der Feuerwehr.
  • Abnahmen von Leistungsprüfungen und möglichen Lehrgangsabschlüssen.
  • Durchführung der geplanten kleineren Übungen in der Aktionswoche mit je einer Löschgruppe pro Feuerwehr.

Dienstbesprechungen, Kommandantenwahlen:

  • Nach dieser Regelung des § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV sind Gremiensitzungen, Dienstbesprechungen und vergleichbare dienstliche Treffen im Rahmen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und der besonderen Führungsdienstgrade, die aktuell erforderlich sind, möglich.
  • Auch die Durchführung einer Wahlversammlung für den Kommandanten fällt unter die Regelung des § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV, so dass es kein rechtliches Hindernis für die Durchführung solcher Wahlversammlungen gibt. Im Hinblick auf die Größe der Teilnehmerzahl bei Wahlversammlungen ist eine kritische Prüfung veranlasst, ob eine infektiologisch unbedenkliche Durchführung sichergestellt werden kann. Bei Unsicherheiten kann eine Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt hinsichtlich der Ausgestaltung der Wahlversammlung angeraten werden.

Feuerwehrvereine:

Über den jeweiligen aktuellen Stand der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
bezüglich Durchführung von Vereinsveranstaltungen kann die Hotline des Landkreis
Cham unter 09971 78 500 befragt werden um Unklarheiten zu bereinigen.

Bei Fragen stehen euch wie immer auch die Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister helfend zur Seite.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

15. Juli 2020 - Abnahme Bayrische Jugendleistungsprüfung und Wissenstest

Mitteilung der Jugendfeuerwehr Bayern:

Auf Grund der Corona-Pandemie können die verschiedenen Jugendfeuerwehr-Wettbewerbe in diesem Jahr nicht oder nur vereinzelt stattfinden. Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat daher schon entschiedenen, dass die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange im nächsten Jahr auch für die Jugendlichen möglich ist, die eigentlich schon zu alt wären. Analog dazu hat das Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, auf unsere Bitte hin, auch die Altersgrenzen der bayrischen Jugendfeuerwehrabzeichen entsprechend erweitert.
 

Bayrische Jugendleistungsprüfung

Im Jahr 2021 können Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit den Geburtsjahrgängen 2003-2006 die Bayrische Jugendleistungsprüfung erwerben. Ausnahmsweise können aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auch Feuerwehrmitglieder des Geburtsjahrganges 2002 die Leistungsspange erwerben, sofern es ihnen im vergangenen Jahr nicht möglich war.
 

Wissenstest

Im Jahr 2021 können Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit den Geburtsjahrgängen 2003-2008 am Wissenstest teilnehmen. Ausnahmsweise können aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auch Feuerwehrmitglieder des Geburtsjahrgang 2002 am Wissenstest teilnehmen, sofern es ihnen im vergangenen Jahr nicht möglich war.

 

06. Juli 2020 - Hinweise für den Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb der Feuerwehren ab 01.07.2020

Aktueller Hinweis des Bayerischen Innenministeriums zum Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb der Feuerwehren ab dem 1. Juli 2020 zum Download bereitgestellt (siehe oben).

 

01. Juli 2020 - Dienstbesprechungen, Gremiensitzungen, Kommandantenwahlen u.ä. bei den Feuerwehren

Mitteilung des Bayer. Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration:

Mittlerweile ist die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) in Kraft. Hierdurch haben sich auch Änderungen hinsichtlich der Zulässigkeit von Zusammenkünften im Bereich der Feuerwehren ergeben.

Die bereits gemachten Ausführungen zu Gremiensitzungen, Dienstbesprechungen und vergleichbaren dienstlichen Treffen im Rahmen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und der besonderen Führungsdienstgrade, sowie zur Durchführung einer Wahlversammlung für den Kommandanten/Kreisbrandrat gelten weiterhin. Dienstliche Veranstaltungen waren und sind im geschilderten Rahmen auch weiterhin rechtlich möglich. Nach wie vor gilt es jedoch, physische Kontakte zu anderen Menschen – insbesondere im systemkritischen Bereich Feuerwehr – auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Vor der Durchführung von dienstlichen Zusammenkünften, insbesondere solchen größeren Ausmaßes wie Dienstversammlungen und Präsenzwahlen, sollte daher stets die Erforderlichkeit geprüft sowie die Hygiene- und Abstandsregelungen gewissenhaft eingehalten werden.

Für sonstige Zusammenkünfte, insbesondere auch von Feuerwehrvereinen ergeben sich durch die 6. BayIfSMV einige Erleichterung:

§ 2 Abs. 1 der 6. BayIfSMV erlaubt den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum (wie bereits bisher) mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands oder (nun neu) in Gruppen von bis zu 10 Personen.

Darüber hinaus sind gemäß § 5 Abs. 2 der 6. BayIfSMV Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) mit bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. Wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet, gilt § 13 der 6. BayIfSMV. Es sind entsprechende Mindestabstände und Hygienekonzepte einzuhalten.

Wir appellieren nach wie vor an die Verantwortung der Feuerwehrführungskräfte, aber auch aller Feuerwehrmänner und –frauen, im Interesse ihrer eigenen Gesundheit aber auch des Schutzes ihrer Mitbürger, Zusammenkünfte im Bereich der Feuerwehren weiterhin auf das notwendige Maß zu beschränken und nur unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durch zu führen. Infektionen oder Quarantänemaßnahmen im Bereich der Feuerwehren gefährden die Einsatzbereitschaft und sind unbedingt zu vermeiden.

 

22. Juni 2020 - Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV)

Auf Grund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Art. 1 und 2 des Gesetzes vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018) geändert worden ist, in Verbindung mit § 9 Nr. 5 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22, BayRS 103- 2-V), die zuletzt durch Verordnung vom 13. Januar 2020 (GVBl. S. 11) geändert worden ist, verordnet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:

Download 6. BayIfSMV

 

16. Juni 2020 - Pressekonferenz MP Söder - weitere Lockerungen

Informationen des LFV Bayern:

Der Ministerrat hat am heutigen Tag weitere Lockerungen beschlossen, die wir Ihnen nachfolgen in einer Gesamtübersicht darstellen. Für den Feuerwehrbereich sind vor allem die rot markierten Punkte von Bedeutung. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Ziffer 7. Aufgrund dieser Regelung sind ab 22.06.2020 Gremiensitzungen in den Feuerwehrvereinen und Feuerwehrverbänden (Vorstand, Ausschuss, Verwaltungsrat etc.) unter Berücksichtigung der Höchstzahl und der Hygiene- und Abstandsregeln wieder möglich.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Weiterleitung an die Feuerwehren und Feuerwehrvereine in eigener Zuständigkeit.

1. Katastrophenfall
Die Feststellung des bayernweiten Katastrophenfalls am 16. März 2020 hat ein gezieltes Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ermöglicht und so erheblich zur Bewältigung des Pandemiegeschehens beigetragen. Der Ministerrat dankt den 104 Führungsgruppen Katastrophenschutz und allen dort eingesetzten Frauen und Männern für ihren großen und unverzichtbaren Einsatz. Angesichts sich weiterhin positiv entwickelnder Infektions- und Kennzahlen stellt der Ministerrat fest, dass die Aufhebung des bayernweiten Katastrophenfalles der nächste wichtige Schritt zurück in die Normalität ist. Er beauftragt den Staatsminister des Innern, für Sport und Integration unter Berücksichtigung gegebenenfalls noch vorhandenen Koordinierungsbedarfs zur Bewältigung des Pandemiegeschehens mit Ablauf des 16. Juni 2020 das Ende des Katastrophenfalls festzustellen.

2. Allgemeine Kontaktbeschränkung
Die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung werden ab dem 17. Juni 2020 erweitert. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen des eigenen Haushalts, Familienangehörigen oder Personen eines weiteren Haushalts treffen. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Die Regelungen für die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten werden entsprechend erweitert. Die Rahmenkonzepte der betroffenen Fachministerien werden, soweit erforderlich, entsprechend angepasst.

3. Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war
Für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war, gilt ab dem 22. Juni 2020 die Regel, dass 10 qm pro Person ausreichen. Das betrifft insbesondere den Betrieb von Geschäften mit Kundenverkehr, aber auch Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten, wie z. B. Museen oder zoologische Gärten.

Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

4. Gastronomie
Für die bisher zulässige Gastronomie wird ab 22. Juni 2020 die zulässige Öffnungszeit auf 23 Uhr verlängert.

5. Kunst und Kultur
Kunst- und Kultur sind Vorreiter für die weiteren Öffnungsschritte im gesamten Veranstaltungsbereich. Seit 15. Juni sind erstmals wieder Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 100 Gästen im Freien möglich. Ab 22. Juni 2020 werden diese Personenhöchstzahlen erweitert: Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert.

Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird ab 22. Juni 2020 wieder zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer. Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.

6. Gottesdienste
Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ab 22. Juni 2020 ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5m.

7. Veranstaltungen
Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind ab 22. Juni 2020 mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.

Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.

8. Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen
Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium umgehend Vorschläge für eine Lockerung der Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen erarbeiten. Für die künftigen Besuchsregelungen gilt dabei der Grundsatz der Verantwortung der Träger und Einrichtungen vor Ort, jeweils im Einvernehmen mit den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden bzw. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Der Schutz der Bewohner bzw. Patienten hat oberste Priorität. Ziel sind weitgehende Erleichterungen bei den Besuchsregelungen, dies stets aber nur in Abhängigkeit von den konkreten örtlichen Verhältnissen.

9. Hallenbädern, Thermen und Hotelschwimmbädern
Ab 22. Juni 2020 können Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote wieder geöffnet werden. Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit dem Gesundheitsministerium entsprechende Hygienekonzepte ausarbeiten und veröffentlichen.

10. Betrieb von Reisebusunternehmen
Für den Betrieb von Reisebusunternehmen sollen künftig dieselben Regelungen gelten, wie sie auch für den Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr gelten. Das Wirtschaftsministerium sowie das Verkehrsministerium werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium dementsprechend das geltende Rahmenkonzept für touristische Dienstleister in Bayern anpassen.

11. Sport
Im Bereich des Sports kann ab dem 22. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

12. Kindertagesbetreuung und Schule
Ab 1. Juli 2020 sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können.

 

13. Juni 2020 - Hinweise für den Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetrieb der Feuerwehren ab dem 15. Juni 2020

Die Bayerische Staatsregierung hat mit der „Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 29. Mai 2020 weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen.

Daher ist es vertretbar, auch die Vorgaben für den Ausbildungs- und Übungsdienst der Feuerwehren zu lockern. Auch wenn die Pandemie inzwischen deutlich begrenzt ist, ist der Erfolg aber weiterhin fragil. Bei der Ausgestaltung des Übungs- und Ausbildungsbetriebs der Feuerwehren sollte daher stets berücksichtigt werden, dass die Pandemie noch nicht komplett besiegt ist und keinesfalls mit zu schnellen Lockerungen das Erreichte wieder gefährdet werden darf. Es ist zudem stets zu beachten, dass die Feuerwehren zur kritischen Infrastruktur gehören und ein coronabedingter Ausfall eine Feuerwehr unbedingt vermieden werden muss.

Bei der Entscheidung über die Durchführung des Ausbildungs-, Übungs- und Dienstbetriebes sind die regionalen Gegebenheiten, insbesondere die örtliche Entwicklung der Zahl der Infizierten, in die Überlegungen einzubeziehen. Beim Auftreten eines besonderen Infektionsgeschehens im Einsatzbereich der jeweiligen Einheit ist der Ausbildungs- und Übungsdienst sowie der sonstige Dienstbetrieb sofort einzustellen.

In Bezug auf die gemeinsamen Hinweise zum Stufenplan des LFV Bayern und des KUVB mit Stand vom 11.05.2020 kann nun ab 15. Juni 2020 wieder der Ausbildungs- und Übungsdienst unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte aufgenommen werden:

  • Praktische Ausbildungen in Kleingruppen mit maximaler Gruppenstärke. Auch hierbei ist, sofern möglich, auf größtmögliche Sicherheitsabstände zu achten.
  • Übungen sind weiterhin vornehmlich im Freien durchzuführen.
  • Die Durchführung von Ausbildungen und Lehrgängen der aktiven Mannschaft und/oder Jugendfeuerwehr auch mit einzelnen Mitgliedern aus mehreren Feuerwehren eines Landkreises sind grundsätzlich wieder möglich.
    Jedoch dürfen zwei benachbarte Feuerwehren mit ihrer gesamten Mannschaft nicht gemeinsam üben, da bei einer Infektion dann beide Feuerwehren ausfallen würden und eine gegenseitige Vertretung nicht möglich wäre.
  • Bei theoretischen Ausbildungen in geschlossenen Räumen ist je Teilnehmer ein Mindestabstand von 1,5 m vorzusehen. Die max. Teilnehmerzahl sollte in Räumen bis 50m² bei max. 15 Personen liegen. Insgesamt sollte auch bei größeren Räumen eine Teilnehmerzahl von max. 25 nicht überschritten werden. Auf Partner- oder Gruppenarbeit sollte verzichtet werden. Auf regelmäßige und ausreichende Lüftung sollte geachtet werden.
  • Umkleideräume und Sanitärbereiche (einschl. Duschen) sind unter Beachtung der Abstandsregelung (mind. 1,5 m Abstand) und zeitversetzt einzeln zu nutzen.
  • Kann übungsbedingt der Mindestabstand zeitweise nicht sicher eingehalten werden, sollte währenddessen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Entsprechende Handhygiene sowie Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in Armbeuge oder Taschentuch) ist zu beachten.

Was soll weiterhin unterbleiben bzw. auf was ist zu achten:

  • Erste Hilfe-Ausbildungen, Reanimationstraining sowie CSA-Ausbildung sollten weiterhin nicht stattfinden.
  • Nachbesprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich.
  • Besondere Vorsicht erfordert der Umgang mit benutzten Atemschutzmasken und Lungenautomaten bei Einsätzen und Übungen. Hier besteht eine Infektionsgefahr durch die Kontamination mit eventuell virenbelastetem Speichel.
  • Treffen der Kinderfeuerwehren sollten auch weiterhin unterbleiben.

Was könnte daher wieder auf örtlicher Ebene unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften durchgeführt und aufgenommen werden:

  • Leistungsprüfungen (Wasser, THL, Jugendleistungsprüfung und Jugendflammen) mit Abnahmen von einer Gruppe. zeitversetzt im Anschluss auch weitere Gruppen. Allerdings sollte im Anschluss auf den „gemütlichen Teil“ mit Abzeichenübergabe bis auf weiteres verzichtet werden.
    Die Abzeichenübergabe wird daher im Anschluss an die Prüfung erfolgen.
  • Praktische Ausbildungen in Gruppenstärke.
  • Praktische Ausbildung der Jugendfeuerwehr in Gruppenstärke.
  • Maschinisten- und Fahrerausbildungen, praktische Feuerwehrführerscheinausbildung nur wo die Theorieausbildung bereits abgeschlossen ist
  • Praktische Übungen zur richtigen Benutzung des Digitalfunkes
  • Objekt- und Schutzbereichskunde
  • und vieles mehr...

Was bedeutet dies für die überregionalen Aufgaben und Tätigkeiten der Kreisbrandinspektion im Landkreis Cham sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Cham:

  • Wiederaufnahme in kleinerer Gruppen der abgebrochenen Lehrgänge wie MTA oder Funkgrundlehrgang. Auch Vorbereitungen auf die MTA Abschlussprüfung sind wieder möglich.
  • Planung und Durchführung von überregionalen Aus- und Fortbildungslehrgängen in kleineren Gruppen (15-20 Teilnehmer).
  • Besichtigung der Feuerwehr.
  • Abnahmen von Leistungsprüfungen und möglichen Lehrgangsabschlüssen.

Dienstbesprechungen, Kommandantenwahlen:

  • Nach dieser Regelung des § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV sind Gremiensitzungen, Dienstbesprechungen und vergleichbare dienstliche Treffen im Rahmen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und der besonderen Führungsdienstgrade, die aktuell erforderlich sind, möglich.
  • Auch die Durchführung einer Wahlversammlung für den Kommandanten fällt unter die Regelung des § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV, so dass es kein rechtliches Hindernis für die Durchführung solcher Wahlversammlungen gibt. Im Hinblick auf die Größe der Teilnehmerzahl bei Wahlversammlungen ist eine kritische Prüfung veranlasst, ob eine infektiologisch unbedenkliche Durchführung sichergestellt werden kann. Bei Unsicherheiten kann eine Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt hinsichtlich der Ausgestaltung der Wahlversammlung angeraten werden.

Feuerwehrvereine:

Feuerwehrvereine sind von der Ausnahmeregelung in § 2 Abs. 3 der 5. BayIfSMV nicht erfasst. Für sie gelten – wie für alle anderen Vereine – weiterhin die Kontaktbeschränkungen.

Staatliche Feuerwehrschulen:

Seit dem 16.03.2020 finden an den Staatlichen Feuerwehrschulen keine Lehrgänge mehr statt. Es wurden bis zur Sommerpause alle Lehrgänge storniert, jedoch wird am Montag, 15.06.2020 der Lehrbetrieb wieder schrittweise aufgenommen. Ab Montag, dem 15.06.2020 bis zur Sommerpause (Phase 1) werden an den drei Feuerwehrschulen vor allem die Lehrgänge Gruppenführer, Zugführer und Leiter einer Feuerwehr angeboten.
In der Phase 1 mit einer deutlich reduzierten Teilnehmerzahl sollen wichtige Erfahrungen mit der Umsetzung der Konzepte in der Praxis für die Ausgestaltung der Phase 2 gesammelt werden, die nach der Sommerpause beginnen soll. Es wurden alle betroffenen Kameradinnen und Kameraden (im stornierten Zeitraum) der gemeldeten Lehrgänge Gruppenführer, Leiter einer Feuerwehr und Zugführer kontaktiert mit der Bitte um Nennung ihres Wunschtermins. Falls dieser möglich war wurde der Teilnehmer direkt von der Regierung eingeladen und der Teilnehmer muss den Termin wie üblich über eine Mail bestätigen.

Feuerwehrerholungsheim:

Vom 18.03.-29.05.2020 war das Feuerwehrerholungsheim geschlossen. Aufgrund der Lockerungen bezüglich Tourismus und Hotelerie werden bereits seit 30.05.2020 wieder 2 Drittel der üblichen Gäste empfangen. Derzeit ist das Schwimmbad noch geschlossen, doch das Heim ist zuversichtlich dies auch bald wieder öffnen zu können.
Eine wichtige Information ist, dass alle Gutscheine, die im Zeitraum 18.03.2018-18.03.2020 ausgestellt wurden, eine dreijährige Gültigkeit haben. So sollten nun alle „Gutscheininhaber“ einen passenden Termin für sich finden. Es kann jederzeit ein Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain (08651 / 9563-0) gebucht werden.

In Kürze werden wir auf der Ebene der Kreisbrandinspektion im Landkreis Cham die Ausgestaltung und Umsetzung von Lehrgängen, Schulungen, Übungen und Besprechungen ab der Stufe 3, diese beginnt ab September 2020, beraten und planen.
Sobald hier weitere Details bekannt und erarbeitet sind, werden wir darüber umgehend informieren.

Die vorgenannten Ausführungen stehen unter dem Vorbehalt einer sich verändernden Lage und der Vereinbarkeit mit den gesetzlichen Vorschriften.

Bei Fragen stehen euch wie immer auch die Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister helfend zur Seite.

„Bleibt´s gsund und Packmas wieder langsam oh!“
Mit kameradschaftlichen Grüßen

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

05. Juni 2020 - Teilweise Wiederaufnahme des Lehrbetriebes

(gekürzt)

In den 6 Wochen ab dem 15.06.2020 bis zur Sommerpause (Phase 1) werden an den drei Feuerwehrschulen vor allem die Lehrgänge Gruppenführer, Zugführer und Leiter einer Feuerwehr angeboten. Zusätzlich werden alle Feuerwehrschulen in der letzten Juliwoche einen Drehleitermaschinisten-Lehrgang anbieten. Alle bislang in dieser Zeit vorgesehenen Lehrgänge werden storniert, die Teilnehmer erhalten eine Absage. 

Die in den 6 Wochen ab 15.06.2020 neu geplanten Lehrgänge wurden bereits in BMS eingepflegt und die entsprechenden Kontingente neu verteilt. Dabei wird nicht der übliche Schlüssel verwendet. Bei der Kontingentverteilung wurde die Zahl der im gleichen Zeitraum ausgefallenen Lehrgangsplätze je Regierungsbezirk berücksichtigt. Soweit es möglich war, wurden die Kontingente auch so verteilt, dass Lehrgangteilnehmer, die bereits einen Lehrgangsplatz in einem Gruppen- oder Zugführerlehrgang oder bei einem der Lehrgänge Leiter einer Feuerwehr und Ausbilder in der Feuerwehr hatten, auch einen Platz im reduzierten Lehrgangsangebot zur gleichen Zeit haben können. Die Anmeldung über BMS erfolgt dabei wie gewohnt.

In der Phase 1 mit einer deutlich reduzierten Teilnehmerzahl sollen wichtige Erfahrungen mit der Umsetzung der Konzepte in der Praxis für die Ausgestaltung der Phase 2 gesammelt werden, die nach der Sommerpause beginnen soll.

Wir bitte um Verständnis, dass wir an dieser Stelle noch keine Details zur Ausgestaltung der Phase 2 oder gar zum Lehrgangsplan im Jahr 2021 mitteilen können. Entsprechend der gesamtbayerischen Strategie zur Bewältigung der Corona‐Krise, Schritt für Schritt Lockerungen vorzunehmen und dann die Entscheidungen über weitere Schritte in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu treffen, wollen wir auch bei den Feuerwehrschulen verfahren. 

Wir streben an, Sie bis Ende Juni über die Ausgestaltung der Phase 2 zu informieren. Abschließend appellieren wir an Sie, welche in den nächsten Wochen einen Lehrgangsplatz an den Feuerwehrschulen besuchen: Bitte kommen Sie nur zum Lehrgang, wenn Sie sich vollständig gesund fühlen! Bitte wahren Sie auch in den Pausen und am Abend den Abstand und halten Sie unbedingt die Hygieneregeln ein! Bitte helfen Sie mit, dass die Bayerischen Feuerwehrmänner und –frauen an den Feuerwehrschulen vor Corona‐Infektionen geschützt sind und so auch keine Infektionen in ihre Heimatwehren „zurücktragen“!

Staatliche Feuerwehrschule Regensburg

 

18. Mai 2020 - Aktualisierung DGUV-Merkblatt

Dieses Merkblatt (Stand 18.05.2020) für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie pandemiebedingten Einschränkungen sind um eine Handlungshilfe ergänzt worden. Darin geht es um die Umsetzung der Coronavirus-Arbeitsschutzstandards für freiwillige Feuerwehren, wenn der Ausbildungs- und Übungsdienst wieder aufgenommen werden soll.

 

Download unter:

PDF-Download FBFHB-016 vom DGUV

 

18. Mai 2020 - Information zur Wiederaufnahme des Lehrbetriebes

Vor dem Hintergrund der von der Staatsregierung beschlossenen schrittweisen Lockerung, auch bei der Öffnung der allgemeinbildenden Schulen, wird der Lehrgangsbetrieb an den drei Staatlichen Feuerwehrschulen ebenfalls schrittweise wieder aufgenommen. Ausbildungen für hauptamtliche Feuerwehrdienstleistende wurden unter Einhaltung der strengen Hygienevorgaben ab dem 11.05.20 wieder aufgegriffen. Für ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende soll der Ausbildungsbetrieb ab dem 15.06.2020 mit einem angepassten Angebot wieder beginnen.

Die drei Feuerwehrschulen erarbeiten dazu derzeit ein abgestimmtes Konzept, mit welchen Lehrgängen, in welcher Ausgestaltung (insbesondere Teilnehmerzahl) und mit welchem Hygienekonzept der Lehrgangsbetrieb, aber auch Unterbringung und Verköstigung ab dem 15.06.2020 wieder aufgegriffen werden können. Dabei sollen vorrangig die Lehrgänge durchgeführt werden, die Voraussetzung für die Übernahme einer bestimmten Funktion sind, also primär die Lehrgänge für Gruppenführer, Zugführer und Leiter einer Feuerwehr. Bei der Erarbeitung des Konzepts muss berücksichtigt werden, dass die Feuerwehren als wesentliche Säule der inneren Sicherheit in ihrer Einsatzbereitschaft erhalten bleiben und deshalb besonders vor Infektionsgefahren geschützt werden müssen.

Wir streben an, in der Woche vor den Pfingstferien Angaben zur konkreten Ausgestaltung des Lehrgangsangebots ab dem 15.06.20 veröffentlichen zu können.

Falls sich Änderungen ergeben, werden wir dies auf unserer Homepage und Facebookseite veröffentlichen.

Ihre Feuerwehrschulen Bayerns

 

16. Mai 2020 - Informationen zur besonderen persönlichen Schutzausstattung

Die Feuerwehren sind ein sehr wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur in unseren Landkreis. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren hat oberste Priorität. Aus diesen Gründen sind alle Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Corona gerade innerhalb der Feuerwehr besonders streng zu beachten.
Im Dienstbetrieb sind Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass große Gruppen von Einsatzkräften unter Quarantäne gestellt werden müssen, um die Dienstfähigkeit der kritischen Infrastruktur Feuerwehr aufrechterhalten zu können.

Am Feuerwehrdienst dürfen nur gesunde Einsatzkräfte teilnehmen. Am Feuerwehrdienst dürfen keine Personen teilnehmen, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, an einer Krankheit leiden, unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber oder Atemwegsprobleme haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 hatten.

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Soweit das nicht möglich oder sichergestellt ist, soll zumindest ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Geeignete Schutzausrüstung (PSA), z. B. Mund-Nase-Schutz und FFP2 Masken ist durch den Träger der Feuerwehr bereitzustellen. Übergangsweise kann bis zum Vorhandensein entsprechender persönlicher Schutzausrüstung z. B. auch eine Flammschutzhaube oder eine sonstige textile Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden. Der Mund-Nase-Schutz schützt den Träger selbst nicht gegen eine Infektion durch andere Personen. Er verhindert lediglich, dass der Träger des Mund-Nase-Schutzes bei einer bislang unerkannten Corona-Infektion andere Personen durch Tröpfchen-Infektion ansteckt.

Bei einsatzbedingtem, direktem Kontakt (z. B. Menschenrettung, Tragehilfe) mit unbekannten Personen ist der Mund-Nase-Schutz in der Regel nicht mehr ausreichend. Zum Schutz der Gesundheit der Einsatzkraft ist dann mindestens eine FFP2-Maske und möglichst eine Schutzbrille oder Gesichtsschutz (z. B. Helmvisier) zu tragen.

Im Rahmen des Katastrophenfalles hat auch die Katastrophenschutzbehörde eine gewisse Fürsorgepflicht, zusammen mit den kommunalen Träger der Feuerwehren, zu erfüllen. Daher können wir in den nächsten Tagen allen Feuerwehren entsprechenden Community Mund Nase Schutz zur Verfügung stellen. Dabei haben wir eine Berechnung nach Sitzplätzen in den Fahrzeugen in 2-facher Anzahl zu Grunde gelegt.

Zusätzlich statten wir alle Feuerwehren mit hydraulischen Rettungssatz, Feuerwehren mit Türöffnungssatz und Feuerwehren in deren Schutzbereich sich ein Alten- und Pflegeheim oder der gleichen befindet mit je 20 FFP2 Masken und einer geringeren Anzahl an Schutzbrillen aus. Dabei sollten sich mit diesem erhöhten Schutz nur Einsatzkräfte ausstatten, die ggf. beim Einsatz in direkten Kontakt mit dem Patienten kommen könnten. Weiterhin werden die Landkreis Feuerwehrführungskräfte eine zusätzliche Reserve an FFP2 Masken und Brillen mit sich führen um im Bedarfsfall weitere Einsatzkräfte kurzfristig ausstatten zu können.

Der Rettungsdienst im Landkreis Cham hält über dies hinaus noch für größere Einsätze, wo ggf. der Schutz der Einsatzkräfte mit hochwertigeren persönlichen Schutz z.B. mit Schutzanzügen, Brillen, FFP Masken usw. erforderlich ist, bereit.

Wir gehen davon aus das über die kommunalen Träger der Feuerwehren Desinfektionsmittel und Einwegschutzhandschuhe beschafft wurde und zur Verfügung stehen. Wir denke das wir hier vorerst einen guten Kompromiss zwischen den Kommunen und der durch den Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausstattung finden konnten.

Die Landkreis Feuerwehrführungskräfte werden in den nächsten Tagen die genannte Ausstattung an die Feuerwehren aushändigen können. Sollten sich lagebedingt weitere Änderungen bzw. Maßnahmen ergeben, so werden wir schnellstmöglich darauf reagieren und informieren.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

14. Mai 2020 - Empfehlungen für die Wiederaufnahme von Ausbildungs- und Übungstätigkeiten

Das Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration sowie der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. (LFV Bayern) und die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) haben mit Schreiben vom 11. Mai 2020 Hinweise und einen Stufenplan für eine mögliche Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs bei den Freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Covid-19-Pandemie herausgegeben. (siehe oben: Wichtige Downloads)

In diesen Schreiben werden Hinweise zum sicheren Umgang bei Einsätzen für den allgemeinen Dienstbetrieb sowie das Stufenkonzept zur Wiederaufnahme des Übung- und Ausbildungsbetriebes in 3 Stufen gegeben und ausführlich erklärt.

Grundsätzlich sind Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen der Feuerwehren in kleinen Gruppen (Staffelgröße 1/5) möglich, soweit sie dem Erhalt der Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte dienen und ihre Durchführung hierfür derzeit notwendig ist. Wo immer möglich ist dabei der Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten und die physischen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Soweit das nicht möglich oder sichergestellt ist, muss zumindest ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Es kann daher ab 18.05.2020 der Übungsdienst in einer ersten Stufe unter Berücksichtigung der in den Schreiben genannten Punkte wiederaufgenommen werden.
Weitere Stufen folgen dann nach den Pfingstferien und nach den Sommerferien.

Was bedeutet dies für die überregionalen Aufgaben und Tätigkeiten der Kreisbrandinspektion im Landkreis Cham sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Cham:

Folgende Tätigkeiten werden weiterhin bis nach den Pfingstferien ausgesetzt:

  • Alle Lehrgänge und überregionalen Ausbildungen
  • Größere Gemeinschaftsübungen
  • KBM, KBI Bereichsbesprechungen mit den Kommandanten und Vorsitzenden
  • Alle überregionalen Kinder- und Jugendfeuerwehrveranstaltungen
  • Belastungsübungen in der Atemschutzübungsstrecke

Wie nach den Pfingstferien und nach dem 31. August 2020 weiter verfahren wird, werden wir in kürze unter den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion besprechen und zeitnah an die Feuerwehren verteilen.

Derzeit bereits möglich ist unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften:

  • Praktische Feuerwehrführerscheinausbildung
  • Besichtigung der Feuerwehr (durch die Kreisbrandinspektion) in kleineren Gruppen
  • Wartungs- und Prüftätigkeiten in der Atemschutzpflegestelle
  • Alle Tätigkeiten nach dem Stufenplan des LFV Bayern innerhalb der örtlichen Feuerwehr

Weitere Informationen:

  • In Kürze werden Informationen erwartet wie mit den staatlichen Feuerwehrschulen und dem Feuerwehrerholungsheim weiter zu verfahren ist.
  • Weiterhin werden wir nach heutigen Stand am 5. September 2020 die Altkleidersammlung durchführen.
  • In welchen Umfang die KFV Jahreshauptversammlung am 30. Oktober 2020 durchgeführt werden kann, wird noch zu gegebener Zeit festgelegt.
  • Ebenso stehe wir derzeit in Abstimmung mit Herrn Landrat wann und wie mit den staatlichen Ehrungen weiter verfahren wird.
  • Weiterhin erwarten wir weitere Informationen wie mit (größeren) Vereinsbesprechungen bzw. Versammlungen umzugehen ist.

Die vorgenannten Ausführungen stehen unter dem Vorbehalt einer sich verändernden Lage und der Vereinbarkeit mit den gesetzlichen Vorschriften. Die Umsetzung sollte am Standort selbstständig beurteilt und im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung bewertet werden.

Es ist uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, unsere Kameradinnen und Kameraden zu schützen und vor allem die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren in dieser Situation aufrecht zu erhalten! Wir wünschen Euch bis dahin alles Gute und vor allem viel Gesundheit!

Mit kameradschaftlichen Grüßen
gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

07. Mai 2020 - Hinweise zum Einsatzdienst und eine stufenweise Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs

Informationen des LFV Bayern:

Nachdem uns mittlerweile fast stündlich Anfragen der Mitgliedsfeuerwehren erreichen, wann der Ausbildungs- und Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, möchten wir Sie davon in Kenntnis setzen, dass wir am heutigen Tag dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, einen mit der Kommunalen Unfallversicherung abgestimmten Vorschlag für Hinweise zum Einsatzdienst und eine stufenweise Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs bei den Freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Covid-19-Pandemie übermittelt haben.

Dieser Vorschlag enthält Empfehlungen für den Einsatz- und Innendienst und eine in drei Stufen gegliederte Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsdienstes. Wir hoffen auf eine zeitnahe Stellungnahme des StMI und werden Sie nach Eingang umgehend über diese Empfehlung informieren.

Ergänzend teilen wir noch mit, dass wir das StMI ebenfalls um eine Prüfung gebeten haben, ob und unter welchen Voraussetzungen Gremiensitzungen in der Feuerwehrvereinen und Feuerwehrverbänden wieder durchgeführt werden können. Hintergrund ist einen Regelung in Nordrhein-Westfalen, mit der Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien von privatrechtlichen Vereinen erlaubt werden. Wir halten diese Regelung grundsätzlich auch für Bayern umsetzbar.

Ebenfalls haben wir das StMI um eine Definition des Begriffs „Großveranstaltung“ gebeten. Aus unserer Sicht ist eine zeitnahe Definition im Hinblick auf Schadenersatz- und Regreßansprüche, die im Falle einer Absage der Veranstaltung im Raum stehen könnten, dringend geboten.

Über den Fortgang der Sache werden wir berichten.

 

06. Mai 2020 - Fragen und Antworten zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Der LFV Bayern hat eine FAQ-Sammlung online gestellt. Diese ist erreichbar unter https://www.lfv-bayern.de/informationen/faqs-zum-umgang-mit-dem-coronavirus/.

 

05. Mai 2020 - Absage der Inspektionsentscheide im BWB 2020 und weitere Vorgehensweise

Mit Schreiben vom 09.04.2020 habe ich die Inspektionsjugendwarte und Kreisbrandinspektoren über die derzeitige Situation und das weitere Vorgehen anlässlich der Corona-Krise informiert und das weitere Vorgehen während und nach derselben mitgeteilt.

Seitdem hat sich leider nicht viel verändert, weder an den von der Staatsregierung verfügten Beschränkungen noch an den Lockerungen – was unsere Arbeit als Jugendfeuerwehren betrifft.

Die aktuelle Situation ist für uns alle sowohl privat wie auch beruflich und insbesondere feuerwehrtechnisch eine Herausforderung, die es gemeinsam zu bewältigen gilt.
Und wir werden auch nach aktuellen Informationen nicht so schnell in unser gewohntes Leben zurückkehren können.

Fakt ist: Uns sind derzeit aufgrund der Beschränkungen der Staatsregierung die Hände gebunden und wir werden diesen selbstverständlich uneingeschränkt Folge leisten.

Dies hat uns nun dazu veranlasst, die heuer wieder turnusgemäß stattfindenden Inspektionsentscheide anlässlich des Bundesjugendwettbewerbes in sämtlichen fünf KBIBereichen abzusagen.
Diese Entscheidung wurde von den fünf Kreisbrandinspektoren in der Videokonferenz der Vorstandschaft des KFV Cham vom 29.04.2020, der ich ebenfalls angehöre, vorgeschlagen und durch den Kreisbrandrat sowie durch mich ausdrücklich begrüßt.
Auch wenn die Inspektionsentscheide in den KBI-Bereichen Bad Kötzting und Furth i. Wald erst im September und damit nach dem derzeit für Veranstaltungen geltenden Stichtag 31.08.2020 stattgefunden hätten, können wir es uns nicht leisten, als Institution mit Vorbildcharakter vorschnell Entscheidungen zu treffen, die dann dazu führen oder verleiten, dass sich unsere Jugendlichen wieder in Gruppen treffen, solange dies nicht ausdrücklich wieder erlaubt ist, auch nicht zur Vorbereitung oder zum Training auf einen Inspektions- oder Kreisentscheid.

Ob und in welcher Form der Kreisentscheid, welcher derzeit noch für den 19.09.2020 in Roding terminiert ist, stattfinden kann, bleibt abzuwarten. Derzeit planen wir in alle Richtungen, so wären z.B. ein großer Kreisentscheid für alle KBI-Bereiche ohne vorausgehende Inspektionsentscheide genauso denkbar wie die Zusammenlegung von Inspektionsentscheiden mehrerer KBI-Bereiche oder die Verlegung der Entscheide in das kommende Frühjahr. Wir werden uns im Rahmen der Vorstandschaft des KFV Cham sowie auch der Vorstandschaft der Jugendfeuerwehr im Landkreis Cham an Pfingsten weiter abstimmen und unser Handeln der dann vorherrschenden Situation anpassen.
Man braucht aber gewiss kein Mathematiker zu sein, um zu erkennen, dass allein die Zeit zur Vorbereitung und zum Training ab (derzeit) 1. September bis zum Kreisentscheid nicht ausreichen wird, um diesen adäquat durchführen zu können.
Leider fehlen mir auf Bezirks- und Landesebene noch verlässliche Informationen, ob und in welcher Form die Bezirksentscheide und der Landesentscheid nächstes Jahr stattfinden werden. Somit müssen wir nun abwarten und gegebenenfalls kurzfristig reagieren. Selbstverständlich werde ich sämtliche Informationen sobald verfügbar über die Inspektionsjugendwarte steuern.

Auch der Kreisjugendfeuerwehrtag, welcher heuer ja im zweijährigen Turnus wieder anstehen würde und für den 31.10.2020 geplant war, steht nach wie vor auf „wackligen Beinen“. Aufgrund des zu erwartenden Veranstaltungsstaus müssen wir hier enge Absprachen mit dem KBR und den KBI treffen. Da wir diesen sowieso nur im zweijährigen Turnus veranstalten, wäre denkbar, ein halbes Jahr Richtung Frühjahr 2021 zu rücken und dadurch den Inspektionen zu ermöglichen, ihre jährlich stattfindenden Dienstversammlungen abhalten zu können, sodass diese nicht gänzlich für ein Jahr ausfallen müssen. Auch hier sind nach derzeitigem Planungsstand und in Absprache mit KBR Stahl verschiedene Konstellationen denkbar, unter anderem auch eine Kombination mit der nunmehr für den 30.10.2020 terminierten Jahreshauptversammlung des KFV Cham.
Ich denke, es ist unnötig, zwei landkreisweite Veranstaltungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen abzuhalten. Die derzeitige Situation erfordert nun mal neue Denk- und Vorgehensweisen, zumindest so lange sie in dieser Form noch anhält.

Abschließend möchte ich mich bei jedem Einzelnen von euch sehr herzlich für die Disziplin und das Durchhaltevermögen bedanken.
Wir versuchen, euch wie immer so schnell und transparent wie möglich mit Informationen zu versorgen, leider mangelt es jedoch derer nicht zuletzt aufgrund der Unvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung schon bei uns.

gez. 
Tobias Aschenbrenner
Kreisjugendfeuerwehrwart

 

30. April 2020 - Verlängerung der Lehrgangsabsagen an den Feuerwehrschulen

WICHTIGE INFORMATION der drei Staatlichen Feuerwehrschulen zur Corona-Lage:

ACHTUNG: Die Lehrgänge wurden bis 14.06.2020 abgesagt!

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auch in der Lernbar im Bereich Download und Lexikon - Fachinformationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) auf der Homepage der Staatlichen Feuerwehrschulen.

An den Bayerischen Feuerwehrschulen werden vom 16.03.2020 bis einschließlich 14.06.2020 keine Lehrgänge durchgeführt. Die Schulen sind trotz allem weiterhin über die bekannten Kontakte normal erreichbar. Falls sich Änderungen ergeben, werden diese zeitnah veröffentlichen. 

 

30. April 2020 - Informationen des LFV Bayern zur derzeitigen Corona Pandemie

Hinweise und Informationen zur derzeitigen Corona Pandemie:

1. Übungsdienst / Unterricht an den Staatlichen Feuerwehrschulen

Wir bitten den Hinweis zur Unterlassung des allgemeinen Ausbildungs- und Übungsbetriebs umzusetzen.

Gleichwohl werden wir zeitnah weitere Empfehlungen, die eine schrittweise Wiederaufnahme unter Berücksichtigung der geltenden Hygienemaßnahmen sowie der aktuellen Lage ermöglichen, herausgeben. Anzudenken sind hier beispielsweise Unterricht im Freien in Kleingruppen, mit entsprechendem Abstand, Funkausbildung, Bewegungsfahrten, etc.

Der Unterricht an den Staatlichen Feuerwehrschulen bleibt zwar bis auf weiteres ausgesetzt. Wir sind jedoch in intensivem Kontakt mit dem Innenministerium um zeitnah auch hier einen konkreten Plan für eine möglicherweise stufenweise Wiederaufnahme des Lehrbetriebs vorlegen zu können.

 

2. Versammlungen in den Feuerwehrvereinen / Wahl des Kommandanten bzw. des Kreisbrandrats

Wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, hat der Ministerrat auf Vorschlag von Innenminister Joachim Herrmann am 28.04.2020 beschlossen, dass Versammlungen  ab 4. Mai 2020 unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässig sind. Zu diesen Voraussetzungen der Versammlungen gehören: Es dürfen maximal 50 Personen teilnehmen, die alle Mund-Nasen-Bedeckung tragen und untereinander durchgängig einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten müssen. Zulässig sind ausschließlich ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel für die Dauer von höchstens 60 Minuten.

Dies gilt aber nicht für Versammlungen/Veranstaltungen in den Feuerwehren, Feuerwehrvereinen und Feuerwehrverbänden!

Vielmehr geht es um Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes, also um Zusammenkünfte von Personen zur gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung (vereinfacht ausgedrückt – Demonstrationen und ähnliche Kundgebungen). Die Versammlung muss zudem unter freiem Himmel stattfinden. Die öffentliche Einrichtung Feuerwehr kann sich darüber hinaus auch nicht auf die grundrechtlich geschützte Versammlungsfreiheit berufen.

Für den Vereinsbereich hat der Bund hat mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine unter anderem auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht.

Das Gesetz ist im Bundesgesetzblatt online zu finden unter: https://tinyurl.com/gesetz-covid19

 

Für die Feuerwehrvereine, aber auch für die Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände bedeutet dies:

Können (Neu-)Wahlen von Vorsitzenden nicht durchgeführt werden, bleiben die bisherigen Vorsitzenden auch bei fehlenden Aussagen hierzu in der Vereinssatzung bis zur Neuwahl eines Nachfolgers im Amt.

Wenn Entscheidungen in Mitgliederversammlungen nicht erfolgen können, da in der Vereinssatzung keine Beschlussfassung ohne Versammlung der Mitglieder vorgesehen ist, werden solche Beschlussfassungen abweichend von der Formulierung des § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zugelassen.

Dies gilt im Übrigen nicht nur für Beschlüsse von Mitgliederversammlungen für die der Bundesgesetzgeber dieses nun ausdrücklich regelt, sondern konkludent auch für die Beschlussfassungen in anderen Vereinsgremien (z.B. Ausschüssen, Verwaltungsrat, erweiterter Vorstand).

Beschlüsse sind ohne Mitgliederversammlung wirksam, wenn

  • alle Stimmberechtigen des jeweiligen Gremiums über die abstimmungsrelevanten Themen und das Abstimmungsprozedere informiert wurden,
  • bis zum Ablauf der Abstimmungsfrist die 50% der stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums ihre Stimme abgegeben haben und
  • der Beschluss mit der nötigen Mehrheit der Stimmen gefasst wurde.

Was anstehende Wahlen von Kommandanten oder Kreisbrandräten angeht, so wird derzeit geprüft, ob eine Briefwahl grundsätzlich möglich wäre. Vorerst gelten die gesetzlichen Regelungen des BayFwG unverändert weiter. Dies bedeutet für die Kommandantenwahl, dass Art. 8 Abs. 2 Satz 2 BayFwG einschlägig ist. Durch diese Bestimmung hat die Gemeinde zunächst einen Zeitraum von 3 Monaten zur Verfügung. Kann dann immer noch nicht gewählt werden, hat der Bürgermeister als oberster Dienstherr die Möglichkeit, den bisherigen Kommandanten oder einen anderen, geeigneten Feuerwehrdienstleistenden zu bestellen.

 

29. April 2020 - Stellungnahme des LFV Bayern zum Thema "Absage von Veranstaltungen"

Mitteilung des Geschäftsführers des LFV Bayern - Rechtsanwalt Uwe Petz:

In rechtlicher Hinsicht lässt sich die Frage, ob bei einer Absage durch den Veranstalter Schadenersatz- oder Regressansprüche drohen, nicht pauschal beantworten. Es gilt zunächst der Grundsatz: Verträge sind einzuhalten. Die Frage der Haftung ist im deutschen Recht fast immer mit der Frage des "vertreten müssen" verbunden. Dieses "vertreten müssen" liegt im Fall der sog. höheren Gewalt nicht vor. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist dies ein externes Ereignis, das keinen betrieblichen Zusammenhang aufweist und auch nicht durch äußerste Sorgfalt abwendbar ist.

Findet die Veranstaltung statt und nimmt der Besucher sie – gleich aus welchen Gründen - nicht wahr, kann er z.B. keine Rückzahlung des Eintrittspreises verlangen. Das gilt auch dann, wenn er Angst hat, sich auf der Veranstaltung oder dem Weg dorthin anzustecken oder er gar nicht erst anreisen kann, weil er unter Quarantäne gestellt wurde.

Wird die Veranstaltung von den Behörden abgesagt, sind z.B. bereits vereinnahmte Standgebühren und Eintrittspreise oder Ticketkosten zu erstatten. Erbringt ein Vertragspartner seine Vertragspflichten nicht, wird sein Verschulden nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch vermutet. D.h. der Veranstalter muss darlegen und beweisen, dass er den Ausfall nicht verschuldet hat. Andernfalls drohen Schadenersatz-  und Regressansprüche. Dieser Beweis wird im Falle einer offiziellen Absage durch die Behörde/Kommune wohl zu führen sein. Da der Veranstalter die behördliche Entscheidung nicht zu vertreten hat, kann er nicht auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden.

Wird das Fest vom Veranstalter vorsorglich abgesagt, hängt ein Schadenersatzanspruch der Vertragspartner (Musik, Getränke, Essen) auch davon ab, ob den Veranstalter ein Verschulden trifft. Aus unserer Sicht trifft den Veranstalter keine Schuld, wenn die Absage ersichtlich auch dem Schutz der Vereinsmitglieder und der Besucher gilt. Dies könnte etwa der Fall sein, wenn Vereinsmitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurden oder die Zahl der Covid Fälle in der Gemeinde sehr hoch ist oder stark ansteigt (siehe  Heinsberg in NRW oder der Lkr. Tirschenreuth).

Seitens des LFV Bayern können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur empfehlen - soweit möglich - um eine offizielle Untersagung zu bitten. Ist dies nicht möglich, bleibt nur eine Art Gefährdungsbeurteilung bei der sorgfältig zu prüfen ist, ob die Gründe für eine Absage das Risiko einer möglichen Schadenersatzpflicht überwiegen. 

 

22. April 2020 - Eignung von Einsatzkräften nach einer SARS-CoV2 Infektion

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV hat eine weitere Aktualisierung der Information FBFHB-016 -  Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie pandemiebedingten Einschränkungen vorgenommen (siehe o.a. Downloadbereich). Als neue Ziffer 3.2.5 wurde eingefügt die Eignung von Einsatzkräften für den Dienst nach einer Infektion mit SARS-CoV 2. Die bisherige Ziffer 3.2.5 wurde damit zur Ziffer 3.2.6.

Kernaussage ist – und dies bestätigt die vom 20.04.2020 mitgeteilte Auffassung des Landesfeuerwehrarztes – dass es keine generelle Pflicht zur Nachuntersuchung nach einer überstandenen CoVid19 – Infektion gibt! Es bleibt eine Einzelfallentscheidung, bei der sicherlich die in der Stellungnahme des Landesfeuerwehrarztes genannten Kriterien in die Entscheidung einfließen müssen.

 

21. April 2020 - Verlängerung der Lehrgangsabsagen an den Feuerwehrschulen

WICHTIGE INFORMATION der drei Staatlichen Feuerwehrschulen zur Corona-Lage:

ACHTUNG: Die Lehrgänge wurden bis 10.05.2020 abgesagt!

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auch in der Lernbar im Bereich Download und Lexikon - Fachinformationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) auf der Homepage der Staatlichen Feuerwehrschulen.

An den Bayerischen Feuerwehrschulen werden vom 16.03.2020 bis einschließlich 10.05.2020 keine Lehrgänge durchgeführt. Die Schulen sind trotz allem weiterhin über die bekannten Kontakte normal erreichbar. Falls sich Änderungen ergeben, werden diese zeitnah veröffentlichen. 

 

20. April 2020 - Information zum Thema "Erneute Untersuchung G26.3 nach Corona"

Der Bundesfeuerwehrarzt nimmt Stellung zum Thema:
Ist nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 grundsätzlich eine erneute Untersuchung nach G 26-3 notwendig?
Der LFV Bayern in Abstimmung mit Bundesfeuerwehrarzt und Landesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich teilt mit, dass es aus der Sicht des LFV Bayern keine generelle Pflicht zur Nachuntersuchung nach einer überstandenen CoVid19 – Infektion gibt!

Die vollständige Einschätzung des Landes-/Bundesfeuerwehrarztes Klaus Friedrich ist im o.g. Downloadbereich bereit gestellt.

 

16. April 2020 - Fortsetzung der bayerischen Corona-Strategie

Pressemitteilung Nr. 84 der Bayerischen Staatskanzlei (pdf 152 KB)

Notbekanntmachung - Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - Inkrafttreten am 20.04.2020

 

15. April 2020 - Ersatztermin Jahreshauptversammlung KFV Cham

Nach Rücksprache mit dem KFV Vorstand und Terminabgleich mit dem Haus des Gastes Blaibach und Herrn Landrat Löffler haben wir uns als Ersatztermin für die KFV Jahreshauptversammlung auf den 30. Oktober 2020 geeinigt.

Wie und in welchen Umfang diese Veranstaltung stattfinden kann, entscheidet sich je nach Weiterentwicklung der Corona-Krise.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

15. April 2020 - Absage der Lehrgänge an der Feuerwehrschule

Die Lehrgänge vom 20.04. bis 24.04. sind abgesagt. Sobald das weitere Vorgehen des Freistaates Bayern bei der Corona-Pandemie bekannt ist, werden die Feuerwehrschulen Euch über den weiteren Lehrgangsbetrieb selbstverständlich schnellstmöglich informieren.

 

14. April 2020 - Corona Pandemie - Versicherungsschutz für die Feuerwehrdienstleistenden

Information des LFV Bayern:

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) hat auf eine entsprechende Anfrage des Bayerischen Roten Kreuzes mitgeteilt, dass die im Gesundheitsdienst tätigen Personen, die einem besonders hohen Risiko aufgrund ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, natürlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.

Die Anerkennung eines Arbeits-(Dienst-) Unfalls setzt grundsätzlich aber den Vollbeweis einer Infektion einer erkrankten Person in einer konkreten Situation voraus. Nachdem das Infektionsrisiko mittlerweile so vielfältig ist, kann es natürlich im Einzelfall schwierig werden, diesen Beweis führen zu können.

Bestehen bleibt jedoch die Möglichkeit einer Berufskrankheit. Die Berufskrankheit 3101 (Infektionskrankheiten, wenn der Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tätig oder durch eine andere Tätigkeit der Infektionsgefahr in ähnlichem Maße besonders ausgesetzt war“) unterstellt für entsprechende Verrichtungen ein überdurchschnittliches Erkrankungsrisiko.

 

Umfasst sind insbesondere

• alle Tätigkeiten in einem Krankenhaus, Pflegeheim, Altenheim, einer Rehabilitationseinrichtung, einer Ambulanz, einem Notlazarett oder einer vergleichbaren Einrichtung,

• alle Tätigkeiten als Rettungssanitäter oder Rettungsassistent und

• alle sonstigen Tätigkeiten bei der Bergung, Versorgung oder dem Transport von Infizierten oder Verdachtsfällen.

 

Die Aussagen der KUVB gelten für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren entsprechend, wenn diese im Bereich Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die First Responder, aber auch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, die im Dienst zu Betreuung, Versorgung, Transport oder Bergung von Erkrankten oder Verdachtsfällen herangezogen werden. Gleiches gilt bei der Tätigkeiten der medizinischen Versorgung durch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, z.B. durch die Unterstützung von Notlazaretten, oder bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

Beim abwehrenden Brandschutz oder der Verkehrsabsicherung besteht keine entsprechende besondere Infektionsgefahr. Für die dabei eingesetzten Personen gilt der übliche Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen natürlich weiterhin.

Nach einer weiten Auslegung der Norm, der sich die KUVB ausdrücklich anschließt, muss daher eine konkrete Infektion während der Tätigkeit nicht nachgewiesen werden (Beweiserleichterung!). Seitens der Kommune/ des Kommandanten muss bei einer nachgewiesenen COVID-19-Erkrankung lediglich bestätigt werden, dass die erkrankte Person in einem entsprechenden Bereich tätig war. Der Nachweis des Kontakts zu einem Indexpatienten ist nicht erforderlich. Reine Verdachtsfälle brauchen nicht angezeigt zu werden.

Für die Meldung der Erkrankungsfälle sollte das bekannte Formular genutzt werden. In dringenden Fällen mit schwerem Verlauf ist eine telefonische Vorabmeldung bei der KUVB unter der Telefonnummer 089 36093 440 sinnvoll.

Abweichend von einem Arbeitsunfall sollte keine Vorstellung bei einem Durchgangsarzt erfolgen. Die D-Ärzte sind auf eine Testung und Behandlung nicht vorbereitet. Es gelten stattdessen die allgemeinen Hinweise (telefonischer Kontakt zum Hausarzt oder Anruf bei 116 117).

 

09. April 2020 - Kinderfeuerwehrolympiade abgesagt

Sehr geehrte Kinderfeuerwehrwarte/innen,
wir - die Feuerwehr Arrach, das Orga-Team und Kreisbrandrat Stahl - haben uns entschieden, die für Juni geplante Kinderfeuerwehrolympiade für dieses Jahr abzusagen. Der neue Termin ist der 27.06.2021 in Arrach (Gde. Falkenstein).

gez.
Roswitha Meier
Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr

 

09. April 2020 - Verschiebung der Altkleidersammlung

Liebe Feuerwehrkameraden,
die bayernweite Ausgangsbeschränkung gilt nun voraussichtlich bis 19.04.2020, jedoch wissen wir nicht welche Regeln anschließend gelten, bzw. ist eine Verlängerung nicht ausgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Krise werden wir auch unsere Altkleidersammlung des Kreisfeuerwehrverbandes verschieben müssen. Wir haben uns, in Abstimmung mit der „Sammler-Firma“, für den 05.09.2020 entschieden.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

Neuer Termin für die Altkleidersammlung unter "Aktuelles".

 

09. April 2020 - Aktualisierung DGUV-Merkblatt

Dieses Merkblatt (Stand 09.04.2020) gibt Einsatzkräften der Feuerwehren und nicht-medizinischen Hilfeleistungsorganisationen Hinweise zur Vorbereitung auf und den Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zu möglichen pandemiebedingten Einschränkungen bei der Durchführung regelmäßiger Prüfungen von Arbeitsmitteln, wie Ausrüstungen und Geräte.

 

Download unter:

PDF-Download FBFHB-016 vom DGUV

 

07. April 2020 - Verlängerung von LKW-Fahrerlaubnissen ohne Nachweise zur (augen-)ärztlichen Untersuchung

Information des LFV Bayern:

Der LFV-Vorsitzender hatte an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, die Anfrage gerichtet, ob eine Verlängerung von Fahrerlaubnissen für den LKW-Verkehr möglich ist, wenn infolge der derzeitigen Corona Lage die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen nicht fristgerecht beigebracht werden können.

Hierzu hat die zuständige Polizeiabteilung im StMI nunmehr folgendes mitgeteilt:

Wir können Ihnen in der Angelegenheit mitteilen, dass wir mit Schreiben vom 18. März 2020 bzw. 1. April 2020 die Fahrerlaubnisbehörden allgemein informiert haben, dass Fahrerlaubnisse der Klassen C1, C1E, C, CE und D1, D1E, D, DE – bei rechtzeitiger Beantragung der Verlängerung bei der Fahrerlaubnisbehörde vor Ablauf der Befristung oder bei Ablauf der Befristung ab 16. März 2020 – zunächst für ein Jahr verlängert werden können, wenn die notwendigen ärztlichen Bescheinigungen nach den Anlagen 5 und 6 der FeV nicht vorgelegt werden können.

Zum Nachweis, dass die ärztliche Untersuchung nur deshalb nicht erfolgt ist, weil in zumutbarer Entfernung aus Gründen der Corona-Pandemie keine Untersuchungen (mehr) angeboten werden, ist eine Bestätigung des Arbeitsgebers - bzw. ggf. der Hilfsorganisation für die der Betreffende tätig ist - vorzulegen. Es dürfen sich für die Fahrerlaubnisbehörde im Übrigen bei der Prüfung des konkreten Einzelfalls aus der Fahrerlaubnisakte keine Hinweise auf Vorerkrankungen bzw. sonstige Eignungsbedenken ergeben.

Den betroffenen Fahrerlaubnisinhabern ist insofern zu empfehlen, sich hinsichtlich des Verlängerungsantrags bzw. zur Abklärung der hierfür erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor Ablauf der Geltungsdauer der Fahrerlaubnis an die jeweils zuständige Fahrerlaubnisbehörde zu wenden.

 

06. April 2020 - G26.3 Untersuchungen in der Corona Krise

Als Ergänzung zur Mitteilung vom 18. März 2020 (siehe unten):

Anmerkung des Fach-KBM Atemschutz Christian Scheuer:

Sobald es möglich ist nehmen wir den Betrieb der Atemschutzübungsstrecke in Absprache mit KBR wieder auf. Die ausgefallenen Termine werden dann als Sondertermine nachgeholt.

Anmerkung des Feuerwehrarztes Dr. med. Stefan Enderlein:

Manche Ärzte, die bisher die G26.3 Eignungsuntersuchung durchgeführt haben, machen zurzeit keinen Termine. Grundsätzlich kann man aber auch weiterhin untersuchen lassen. Die Praxis von Dr. Enderlein würde derzeit Untersuchungen machen sofern welche benötigt werden. Ob das auch andere Ärzte machen, können wir von dieser Stelle aus nicht sagen.

 

03. April 2020 - Empfehlungen für die Feuerwehren - Fahrzeug und Gerätewartung

Sehr geehrte Feuerwehrführungskräfte, Fachberater, Leiter und Zugführer von Sondereinheiten der Kreisbrandinspektion Cham,
sehr geehrte Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Cham,

unser Fach-KBM Richard Richter hat für uns dankenswerterweise eine Empfehlung für die Feuerwehren bzgl. Fahrzeug- und Gerätewartung in der Corona-Kriese erstellt. Der vollständige Text kann oben unter "Wichtige Downloads" eingesehen werden.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

31. März 2020 - Gesetz zur Abmilderung der Folgender COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Information des LFV Bayern:

Der Bund hat mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine unter anderem auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht.

Das Gesetz im Bundesgesetzblatt online:

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 27. März 2020

Für die Feuerwehrvereine, aber auch für die Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände bedeutet dies:

Können (Neu-) Wahlen von Vorsitzenden nicht durchgeführt werden konnten, bleiben die bisherigen Vorsitzenden auch bei fehlenden Aussagen hierzu in der Vereinssatzung bis zur Neuwahl eines Nachfolgers im Amt.

Wenn Entscheidungen in Mitgliederversammlungen nicht erfolgen können, da in der Vereinssatzung keine Beschlussfassung ohne Versammlung der Mitglieder vorgesehen ist, werden solche Beschlussfassungen abweichend von der Formulierung des § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zugelassen.

Dies gilt im Übrigen nicht nur für Beschlüsse von Mitgliederversammlungen für die der Bundesgesetzgeber dieses nun ausdrücklich regelt, sondern konkludent auch für die Beschlussfassungen in anderen Vereinsgremien (z.B. Ausschüssen, Verwaltungsrat, erweiterter Vorstand)..

Beschlüsse sind ohne Mitgliederversammlung wirksam, wenn

- alle Stimmberechtigen des jeweiligen Gremiums über die abstimmungsrelevanten Themen und das Abstimmungsprozedere informiert wurden,
- bis zum Ablauf der Abstimmungsfrist die 50% der stimmberechtigten Mitglieder des Gremiums ihre Stimme abgegeben haben und   
- der Beschluss mit der nötigen Mehrheit der Stimmen gefasst wurde.

 

31. März 2020 - Aktualisierung DGUV-Merkblatt

Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind um Hinweise zur Reduzierung des gegenseitigen Infektionsrisikos ergänzt worden. Hier die Hinweise als Auszug:

Im Feuerwehrhaus

  • Begrenzung der im Feuerwehrhaus befindlichen Personen.
  • Aufenthaltsdauer von Einsatzkräften, insbesondere von mehreren gleichzeitig, auf das erforderliche Maß begrenzen. Dies gilt zum Beispiel für:
    • Bereitschaft,
    • Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft,
    • Nachbesprechungen.

Merkregel: Mindestens 1,5 m Abstand voneinander halten.

Aufbewahrung, An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

  • Örtlich oder zeitlich versetztes An- und Auskleiden.
    Zum Beispiel:
    • mindestens einen Spind Abstand zwischen alarmierten Einsatzkräften,
    • PSA dezentral im Feuerwehrhaus unterbringen, d. h. nicht alle PSA in einem Raum.

      Merkregel: Möglichst wenige Einsatzkräfte zur gleichen Zeit am gleichen Ort.
       
  • PSA im Privat-Fahrzeug ist zu vermeiden! Das gilt sowohl für den Kofferraum, als auch für bereits angelegte PSA, da dies zu einer Kontaminationsverschleppung bis in den privaten Bereich (Familie) führen kann.

Besetzung der Einsatzfahrzeuge

Abstände zwischen den Einsatzkräften vergrößern. Dazu die Besatzung auf den Fahrzeugen reduzieren. Zum Beispiel:

  • ein Gruppenfahrzeug mit einer Staffel oder
  • ein Staffelfahrzeug mit einem Trupp besetzen.

Weitere erforderliche Kräfte sollten nach Möglichkeit mit anderen Einsatzfahrzeugen, z. B. mit einem Mannschaftstransportfahrzeug folgen.

Merkregel: Das Nachrücken mit privaten PKW ist zu vermeiden.

Neben der oben beschriebenen Kontaminationsverschleppung in den privaten Bereich werden Einsatzkräfte in privaten Fahrzeugen von anderen Verkehrsteilnehmern nicht als Feuerwehr/Hilfeleistungsorganisation wahrgenommen.

 

Download unter:

PDF-Download FBFHB-016 vom DGUV

 

7. März 2020 - Aktuelle Informationen der Kreisbrandinspektion Cham zu COVID-19

Weiterhin bestimmt die Coronakrise unseren Alltag und wirft auch für die Feuerwehren einige Fragestellungen in Bezug auf einen geeigneten aber maßvollen Umgang auf. Ergänzend zu der Handlungsempfehlung möchten wir diese weiteren Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen gegen eine Infektion geben.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

Empfehlungen der Kreisbrandinspektion unter "Aktuelles".

 

23. März 2020 - Ausgangsbeschränkung - Eventuell auftretende Probleme für Feuerwehrleute

Werte Kollegen,
zur den bislang angeordneten Maßnahmen der Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung darf ich noch folgendes ergänzend mitteilen:
Der Freiwillige Feuerwehrdienst, insbesondere natürlich der Einsatzdienst (Gerätewartung, etc. eingeschlossen), ist ein „triftiger Grund“ i.S.d. versandten aktuellen Allgemeinverfügung. Insofern bedurfte es hier keiner ausdrücklichen Erwähnung.

Sollte es in Hinblick auf mögliche Kontrollen durch die Polizei zu Problemen kommen, so könnte eine einfache Bestätigung der Kommune, dass Herr/Frau… aktive(r) Feuerwehrdienstleistende(r) der FF… ist, mitgeführt werden.

Ich bitte daher eigenverantwortlich zu entscheiden ob dies in der jeweiligen Kommune nötig ist.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

 

20. März 2020 - Absage 6. Landesbewerb im CTIF 11.-13.06.2020 in Vilshofen

Werte Kameradinnen und Kameraden,
der Landes-Jugendfeuerwehrausschuss in Verbindung mit dem Veranstalter des Landkreises Passau haben beschlossen, den für 11.-13. Juni 2020 in Vilshofen geplanten 6. Landesbewerb im CTIF abzusagen.

 

20. März 2020 - Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende
Allgemeinverfügung:

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20. März 2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98

 

18. März 2020 - Pandemiebedingte Einschränkungen im Atemschutz

Mitteilung des KUVB:

Trotz der Coronavirus-Pandemie muss die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren aufrechterhalten werden.

(Belastungs-) Übungen
Von den pandemiebedingten Einschränkungen des Ausbildungs- und Übungsdienstes sind momentan auch die nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 „Atemschutz durchzuführenden Belastungsübungen betroffen. Können diese Belastungsübungen aufgrund der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus nicht fristgerecht durchgeführt werden, so verstößt dies aus Sicht der KUVB weder gegen die DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“, noch wird die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr bzw. der hiervon betroffenen Atemschutzgeräteträger*innen eingeschränkt.

Eignungsuntersuchungen im Atemschutz
Kann zum aktuellen Zeitpunkt die Nachuntersuchungsfrist der Eignungsuntersuchung der Atemschutzgeräteträger*innen aufgrund pandemiebedingter (medizinischer) Engpässe nicht eingehalten werden, so müssen die Termine alsbald möglich nachgeholt werden. Vorrangig sind Atemschutzgeräteträger*innen mit gültiger Eignungsuntersuchung einzusetzen.

Generell ist Eigenschutz der Feuerwehrangehörigen zu beachten. Hierzu zählt insbesondere, dass alle Feuerwehrangehörigen gesundheitliche Einschränkungen umgehend melden müssen. Feuerwehrangehörige dürfen weiterhin nur für Tätigkeiten eingesetzt werden, für die sie körperlich und geistig geeignet sowie fachlich befähigt sind.

Diese pandemiebedingten unumgänglichen Abweichungen beeinflussen den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung nicht.

Wir bitten auch um Beachtung der Hinweise des DGUV Schreibens „Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“.

 

18. März 2020 - Absage Jugendwartseminar

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auch die Jugendfeuerwehr im Landkreis Cham leistet selbstverständlich allen Anordnungen sämtlicher Stellen uneingeschränkt Folge, weshalb das für 18. April 2020 geplante Jugendwartseminar zunächst ersatzlos abgesagt wird.

gez.
Tobias Aschenbrenner,
Kreisjugendfeuerwehrwart

 

17. März 2020 - Aktualisierung DGUV-Merkblatt

Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zum Download unter:

PDF-Download FBFHB-016 vom DGUV

 

16. März 2020 - Interschutz verschoben

Die für Juni geplante INTERSCHUTZ wird um ein Jahr verschoben. Das haben Veranstalter und Partner der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit jetzt einvernehmlich entschieden. Grund ist die Krisenlage rund um das Coronavirus. Diese betrifft ganz direkt sowohl Aussteller als auch Besucher der INTERSCHUTZ und macht deren Einsatzbereitschaft an anderen Stellen notwendig. 

Die INTERSCHUTZ findet nun vom 14. bis 19. Juni 2021 in Hannover statt.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

 

16. März 2020 - Innenminister Herrmann stellt Katastrophenfall fest

Am heutigen Tag um 10:00 Uhr stellt Innenminister Herrmann den Katastrophenfall für ganz Bayern fest.

Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung

Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Familie, Arbeit und Soziales vom 16. März 2020, Az. 51-G8000-2020/122-67

 

15. März 2020 - Handlungsempfehlung und Anordnung für die Feuerwehren sowie den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion Cham

Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Kolleginnen und Kollegen,

in Abstimmung mit Landrat Franz Löffler sowie dem Gesundheitsamt Cham ergeht folgende Information an die Feuerwehren im Landkreis Cham sowie den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion Cham.

gez.
Michael Stahl
Kreisbrandrat

Handlungsempfehlung für die Feuerwehren unter "Aktuelles".

 

13. März 2020 - Absage der Lehrgänge an der Feuerwehrschule

An den drei Bayerischen Feuerwehrschulen werden vom 16.03.2020 bis einschließlich 17.04.2020 keine neuen Lehrgänge durchgeführt. Die Schulen sind trotz allem weiterhin über die bekannten Kontakte normal erreichbar. Änderungen werden auf der Homepage oder Facebookseite der Feuerwehrschulen veröffentlicht.

 

12. März 2020 - Absage Ersthelfer Freshup

Werte Kolleginnen und Kollegen.
Ich habe mich dazu entschlossen alle Ersthelfer Freshups wegen der Coronalage abzusagen. Die hygienischen Vorgaben bei z.B. Mund zu Nase Beatmung können wir nicht einhalten. Somit findet der Lehrgang heute Abend in Cham nicht statt. Bitte durch die Verantwortlichen im Bereich 3 an die Teilnehmer weitergeben. Nach allgemeiner Entspannung der Lage werden die Kurse nachgeholt.
Ich darf um Verständnis bitten.

gez.
Dr. med. Stefan Enderlein
Kreisfeuerwehrarzt

 

11. März 2020 - Absage weiterer Veranstaltungen

Der aktuellen öffentlichen Lage geschuldet, werden folgende Veranstaltungen des Bezirksfeuerwehrverbandes der Oberpfalz abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert – bzw. nachgeholt:

14.03.2020: Delegiertenversammlung der JF Oberpfalz in Sengenthal
19.03.2020: Verbandsversammlung des BFV Oberpfalz in Erbendorf
03./04.04.2020: Atemschutzleistungsbewerb in Furth im Wald

 

11. März 2020 - Absage Delegiertenversammlung Jugendfeuerwehr Oberpfalz

Der Bezirksfeuerwehrverband hat heute entschieden wegen der aktuellen Lage  alle Veranstaltungen des Bezirksfeuerwehrverbandes abzusagen/zu verschieben. Schweren Herzens werden wir aber selbstverständlich folgen und unsererseits die Delegiertenversammlung der JF OPF absagen! Bitte informiert Eure Delegierten, wir werden die Versammlung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

 

10. März 2020 - Corona FAQ

Häufig gestellte Fragen an das Gesundheitsamt Cham sind auf der Homepage des Landratsamt Cham veröffentlicht unter www.landkreis-cham.de.